Tier-Messi in Timmendorfer Strand erregt weiter die Gemüter

Anzeige
Der Animal-Hoarder Fall in Timmendorfer Strand erregt weiter die Gemüter von Tierfreunden und -schützern.

Bereits am 05.04.2016 erstatteten Svenja Walter und Sandra Lück von der Tierschutzpartei gemeinsam Strafanzeige gegen das Veterinäramt Ostholstein wegen Verstoßes gegen §13 StGB (Untätigkeit) bei der Staatsanwaltschaft Lübeck.

Die beiden Bundesvorstandsmitglieder schlossen sich einer privaten Kampagne an, die mit einer Petition auf die tierschutzwidrigen Zustände bei einer Animal Hoarderin in Timmendorfer Strand hinweisen sollte, welche von der genannten Aufsichtsbehörde bereits seit Jahren ignoriert werden.

Aus einer vorausgegangenen Pressemitteilung war zu entnehmen:
(…) Sämtliche Anzeigen gegen die Tierhalterin und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Amtsarzt wurden trotz Zeugen und Bildmaterial bislang abgewiesen.
„Die Tiere müssen umgehend alle beschlagnahmt und einer ärztlichen Behandlung zugeführt werden, ein Tierhaltungsverbot ist unumgänglich“ so die zweite Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg und Bundesschatzmeisterin, Svenja Walter.

„Die Unzulänglichkeit und Untätigkeit der Behörde ist nicht länger auf den zuständigen Amtsveterinär zu reduzieren! Hier versagt das gesamte Organ und haftet für seinen Mitarbeiter!“ (…)

Inzwischen scheinen sich die Umstände auf dem privaten Hof der Tierhalterin Dank der Unterstützung und Hilfe vieler engagierter Tierfreunde deutlich gebessert zu haben, Kleintiere wie Kaninchen sollen allerdings von der Eigentümerin mit Wissen der Behörde an einem anderen, den Tierschützern unbekannten Ort untergebracht worden sein.

Walter und Lück hatten nach der Verbringung in einem offenen Brief an die Behörde bereits gefordert, die Öffentlichkeit über den Zustand der Tiere zu informieren.
Nun berufen sich die beiden auf die Auskunftspflicht nach IZG – Informationszugangsrecht.

„Das Veterinäramt hat bis heute keine Stellung bezogen. Wir wissen nichts über den Ort und den Zustand der Tiere. Wir fordern Akteneinsicht, Bildmaterial und Belege, dass die Tiere einer ärztlichen Behandlung zugeführt wurden.“ sagt Svenja Walter. „Weiter wollen wir wissen, welche Maßnahmen die Behörde ergreift, um zu gewährleisten, dass sich die Vernachlässigung der Tiere nicht wiederholt!“

Der Landesverband Hamburg der Tierschutzpartei werde die Behörde Ostholstein genau beobachten, da es schon zuvor zu Beschwerden über den verantwortlichen Amtstierarzt gekommen sei.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige