Berufsalltag sicherer denn je – Arbeitskleidung, strenge Auflagen und Co.

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Arbeitshandschuhe als wichtiger Teil der Arbeitsbekleidung in vielen Berufsgruppen
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Arbeitsschutz immer weiter zu Gunsten der Arbeiter. Warnsignale, Sicherheitsvorkehrungen, Anleitungen und Hinweise, aber auch die modernisierte Arbeitskleidung sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Während viele Berufe ihre Berufskleidung aus traditionellen Gründen tragen, wird es in anderen Berufsbranchen, wie beispielsweise dem Handwerk, als obligatorisch gesehen, robusten Stoff und Schuhe mit Stahlkappen zu tragen. Neben den Arbeitern, werden aber auch Maschinen stets technisch und im Hinblick auf die Sicherheit optimiert. Ein Rückblick auf die Geschichte des Arbeitsschutz verrät, dass die Fortschritte von heute auf eine lange Entwicklung blicken, in dem Unternehmen anfangs noch nicht viel auf Sicherheitsauflagen setzten und damit viele Arbeitsunfälle zu Stande kamen.


Im Wandel der Zeit – Arbeitsschutz früher und heute


Von der Arbeitszeit bis zur letztendlichen Vergütung wurde früher viel mehr von den Arbeitern abverlangt. Vor dem 19. Jahrhundert herrschten grausame Arbeitsbedingungen, denn die Regel war 14 Stunden Arbeitszeit, Kinderarbeit, kein ausreichender Arbeitsschutz, womit viele Menschen sich am Arbeitsplatz nicht sicher fühlten. Eine Vielzahl von Unfällen war unvermeidbar, was veranlasste, dass Gesetze sich änderten und der Arbeitsschutz in den nächsten Jahren immer ernster genommen wurde. Mit der Abschaffung von Kinderarbeit folgte, dass Kinder erst nach Erreichen des 16. Lebensjahrs arbeiten durften. Die ursprüngliche Arbeitszeit von 10 Stunden, wurde mit den Jahren auf 8 Stunden reduziert, welche sich bis zum heutigen Zeitpunkt bewährt hat. Mit diesen beiden Gesetzen wurde das Fundament für die Arbeitsschutzgesetzgebung gelegt, woraufhin man sich für viele weitere Vorschriften beispielsweise in Sachen Frauen- und Mutterschutz, sowie Feiertags- und Sonnarbeit durchsetzte.

Arbeitsschutz heute wichtiger denn je


Arbeitgeber erkannten, dass eine gute Gesundheit die Basis für jeden Arbeiter ist. Der Arbeiter muss sich am Arbeitsplatz gut und sicher fühlen, damit die Arbeitsqualität steigt und das Unternehmen zu guten Resultaten geführt wird. In so ziemlich allen Betrieben Deutschlands wird Arbeitsschutz groß geschrieben. Eine angemessene Berufsbekleidung angepasst an den Arbeitsbereich, Aufklärung von spezifischen Sicherheitsvorkehrungen etc. haben sich als obligatorisch im Berufsalltag etabliert. Allgemein wird Arbeitsschutz folglich beschrieben:

• Allgemeiner Schutz des Lebens, Gesundheit und der Arbeitskraft des Arbeitnehmers
• Personenbezogener Schutz (Mutterschutz, Jugendschutz)
• Bereitstellen von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA)
• Ermittlung der physischen Arbeitsbelastung beim Tragen, Heben, Halten, Ziehen und Schieben (Leitmerkmalmethode)
• Menschengerechte Gestaltung der Arbeit (humane Arbeitszeiten, Kündigungsschutz etc.)

Arbeitsschutz in ständiger Entwicklung – immer weniger Arbeitsunfälle


Erste Vorschriften zum technischen Arbeitsschutz gehörten bereits vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs zur Debatte des neuen Arbeitsschutzsystems, welche jedoch zunächst erlagen und erst nach dem Krieg wieder aufgegriffen wurden. Zu diesem Zeitpunkt begann man nach und nach einzelne Gesetze zu verabschieden. Ein wesentlicher darunter war der Grundsatz von 8 Stunden Arbeitszeit, der bis heute noch existent ist. Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden alle damaligen Gesetze ein weiteres Mal still gelegt, jedoch folgte nach der Misere ein unverhofftes Wunder: Eine Epoche samt unglaublichem dynamischen Wirtschaftswachstum folgte. Die entscheidende Wende trat jedoch endgültig mit der Verabschiedung des Arbeitssicherheitsgesetzes im Jahr 1996 ein, von diesem jeder Arbeiter seither gebraucht machen muss. Ein Blick auf die heutige existente Arbeitsunfallrate macht deutlich, dass heutzutage viele Unfälle durch die strenge Schutzbestimmungen vermieden werden.

Fazit


Ohne einen optimalen Arbeitsschutz wäre der heutige Berufsalltag überhaupt nicht denkbar. Sicherheitsvorkehrungen werden stets weiterentwickelt und verschärft, sodass der Arbeitsplatz mittlerweile ein sicherer Ort ist, was nicht nur an der Arbeitsqualität der Arbeiter erkennbar ist, sondern auch durch die stetig sinkende Arbeitsunfallrate bewiesen wird.
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