Was Sie bei der Hundeerziehung beachten sollten

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  Die Erziehung eines Hundes kann manchmal schwieriger sein als gedacht. Vor allem, wenn der Hund nicht das tut, was man von ihm möchte, stellt sich schnell die Frage: woran liegt‘s? Hier sind ein paar Ursachen dafür, dass ihr Hund sie vielleicht nicht richtig versteht und welche Dinge Sie beim Training beachten sollten, damit es in Zukunft besser klappt.

Kommandos richtig geben
Viele Menschen wissen nicht, wie sie die richtigen Kommandos geben. In den meisten Fällen wird das Verhalten anderer Hundebesitzer abgeschaut und nachgeahmt, ohne zu wissen, ob das so richtig ist. Ein Problem entsteht schon dann bei der Kommunikation, wenn Wort und Körpersprache nicht zusammen passen. Hunde kommunizieren hauptsächlich nonverbal und interpretieren sehr viel durch ihre Körperhaltung. Stellen Sie sich vor, ein Hundebesitzer schreit „Bei Fuß“ und sein Hund schaut ihn nur mit blinzelnden Augen an. Selbstverständlich deutet der Besitzer dieses Verhalten als Ungehorsam und bemerkt gar nicht, dass der Hund seinen Befehl nicht ignoriert, sondern lediglich versucht, sein Herrchen zu beschwichtigen. Dieser wird aber noch wütender, worauf der Hund den Blickkontakt völlig abbricht um einen Konflikt zu vermeiden. Wenn Herrchen jetzt seine Tonlage ändern würde, wäre der Hund sofort bereit das gewünschte Kommando auszuführen. Deshalb ist es wichtig, die Körpersprache von Hunden richtig deuten zu können und auch zu wissen, was wir dem Hund mit unserer Gestik sagen. Genauso sollten Sie ihre Befehle nicht dauerhaft wiederholen wenn der Hund nicht reagiert, Dies untergräbt nur ihre Autorität und stiftet Verwirrung und Frust. Lieber sollten Sie die Ursache suchen, warum es nicht funktioniert. Versteht er Sie nicht richtig, weil Sie ihm ein falsches Zeichen gegeben haben? Des Weiteren sollte Sie darauf achten, wann Sie ihr Kommando geben. Wenn Sie das Kommando „Bei Fuß“ erst geben wenn ihr Hund bereits 800 Meter entfernt ist, müssen Sie sich nicht wundern, wenn er nicht zurückkommt. Dasselbe gilt, wenn Sie möchten dass er über ein Hindernis springt und 10 Meter zuvor rufen Sie „Hop!“.

Loben nicht vergessen
Lob ist unglaublich Wichtig für ihre Beziehung. Deshalb sollten Sie ihren Hund nie zu spät loben oder es gar ausfallen lassen, denn dann sinkt auch die Motivation. Der Hund tut für Sie etwas und möchte dafür Anerkennung bekommen. Ein Leckerli als Lob ist in Ordnung jedoch sollten Sie dies nicht zur Gewohnheit werden lassen, ansonsten wird der Hund immer ein Leckerli von ihnen erwarten und nur noch gegen Bezahlung etwas tun. Belohnung ohne Futter, hat jede Menge Vorteile und erfüllt denselben Zweck. Probieren Sie doch mal einen Clicker. Diese gibt es in vielen Fachgeschäften für Tierbedarf zu kaufen und sind günstiger als ständig neue Leckerlies zu kaufen. Wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. Beenden Sie ein Training mit einem guten Gefühl beiderseits und nicht mit einem negativen Ereignis, so verbindet der Hund positive Erfahrungen mit dem Training und wird das nächste Mal wieder voller Elan dabei sein.

Training
Sie sollten versuchen täglich zumindest eine kleine Trainingseinheit einzubauen. Optimal wäre es jedoch wenn Sie sich jeden Tag 30-60 Minuten mit ihrem Hund und Kommandos beschäftigen. Starten Sie ein Training nie nach dem Essen, denn so wie wir Menschen müssen auch Hunde erst verdauen und sind meistens müde nach dem Essen. Vermutlich hat er keine Lust mit ihnen zu spielen, und mit Leckerlis können Sie ihn dann auch nicht mehr überreden. Warten Sie deshalb lieber, bis er wieder fit und hungrig ist.
Seien Sie konsequent, nicht nur während des Trainings sondern immer. Ein Hund lernt nicht nur während der Trainingseinheit, sondern immer. Wenn Sie inkonsequent sind, wird ihr Hund auch nicht richtig auf Sie hören und Sie ernst nehmen.
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