Stadtteilschule Meiendorf sucht Personal

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Die Rahlstedter SPD-Abgeordnete Astrid Hennies und der Leiter der Stadtteilschule Meiendorf Stefan Möller Foto: rg
Hamburg: Deepenhorn 1 |

Es kommen immer mehr Schüler. Im Frühjahr starten Arbeiten für Neubau

Von Rainer Glitz
Meiendorf
In der Pausenhalle am Deepenhorn duftet es nach Kaffee und Kuchen, ein Weihnachtsbaum steht neben Tischen und Stühlen, Infowände sind aufgebaut. Eltern und Kinder sind zahlreich zum Tag der offenen Tür in die Stadtteilschule Meiendorf gekommen. „Wir haben hier heute eine Super-Atmosphäre“, freut sich Schulleiter Stefan Möller. Es sei eine wichtige Aufgabe, die Eltern von Viertklässlern richtig zu beraten. Es gehe aber auch darum, einen Eindruck von der Schule zu vermitteln, sagt Möller: „Wir sind eine sehr kleine Schule, bei uns sind die Schüler zugewandter als anderswo.“ Es sei fast familiär hier, man fühle sich wohl. Die Stadtteilschule sei für viele Schüler eine gute Alternative zum Gymnasium, sagt die Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete Astrid Hennies: „Hier haben die Schüler ein Jahr länger Zeit für das Abitur“. Und dabei gebe es dort mehr Personal und eine bessere Ausstattung. „Im Vergleich zu den Gymnasien haben die Stadtteilschulen 40 Prozent mehr Pädagogen“, erläutert Hennies. In Meiendorf haben die fünften Klassen 23, die siebten 25 Schüler. 520 Schüler sind es derzeit, mehr als 600 sollen es einmal werden. Und zwar nach der Einweihung des Neubaus, der ab dem kommenden Frühjahr entsteht. Ein Jahr später soll der Komplex mit Klassen- und Fachräumen sowie einer Turnhalle fertig sein. Vor allem die Naturwissenschaften sollen dort gelehrt werden, technisch auf dem neuesten Stand. „Das ist auch ein Zeichen für den Stadtteil“, sagt Schulleiter Stefan Möller. Die zusätzlichen Räume sind nötig, weil gerade die künftige Oberstufe aufgebaut wird. „Man kann hier dann das gleiche Abitur machen wie am Gymnasium. Es ist nicht leichter, aber man hat mehr Zeit“, ergänzt Möller.
Die Stadtteilschule Meiendorf setzt nicht nur auf den Sport. Auch der künstlerische Bereich, Tanz und Musik kommen nicht zu kurz. Es gibt einen Mathezirkel und eine Schach-AG. Schüler engagieren sich als Streitschlichter oder Schulsanitäter. Ein Schwerpunkt ist die Berufsorientierung. „Diese Vielfalt entspricht unseren Schülern“, sagt Möller. In der Stadtteilschule Oldenfelde sieht er keine Konkurrenz, wünscht sich aber noch mehr Zusammenarbeit. „Wir sind noch im Aufbau, vieles machen wir das erste Mal. Mir macht es zumindest Spaß“, sagt der Schulleiter. 45 Lehrer arbeiten hier, es sollen aber mehr werden. Das Problem: Es ist derzeit schwer, geeignetes Personal zu finden.
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