Deutschland-Türkei: Eine wahre Freundschaft gab es nie

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Am vorigen Mittwoch habe ich den Facebook-Post von Frauke Petry gelesen: "Kuscheln mit Erdogan verhöhnt die Demokratie!"



Ich möchte mit Frau Petry darüber diskutieren.

Erstens. Demokratie steht bei uns nur auf dem Papier. Demokratie ist bekanntlich ist ein politisches System, in dem die Macht vom Volk ausgeht. Wir Deutsche haben in Wirklichkeit keine Rechte, nur Verpflichtungen. Dabei nicht gegenüber dem Staat, sondern gegenüber diejenigen, denen Merkel dient. Wir haben keine Möglichkeit, den Präsidenten und Bundeskanzler zu wählen, der unsere Achtung verdient und durchaus vertrauenswürdig ist.

Es sei zudem nicht vergessen, dass es in unserem "demokratischen" Deutschland keine Verfassung gibt, nur das Grundgesetz, das 1949 mit verabschiedet worden ist, das Ziel war eine provisorische Verwaltungseinheit und nicht einen Staat zu bilden. Deutschland ist also bis heute besetzt!

Zweitens, was die deutsch-türkische Beziehungen betrifft. Deutschland führte immer die Politik durch, die gegen die islamische Türkei gerichtet war, wovon zahlreiche historische Fakten zeugen. Während der Kanzlerschaft von Angela Merkel häuften sich viele gegenseitige Ansprüche und deswegen die Beziehungen sind äußerst gespannt. Die Deutschen halten sich in den Grenzen nicht und beleidigen die Türken ganz offen. Es geht nicht nur um Satiriker, sondern auch Politiker. Man braucht sich nur an die Geschichte mit dem skandalösen Tweet von Erika Steinbach zu erinnern:



Man hätte denken können, dass der Flüchtlingsdeal und die Verurteilung des Militärputschversuches von der Unterstützung von Erdogan zeugen. Doch ist es nicht so. Das war der Sand, den Merkel Erdogan in die Augen gestreut hatte. Das Herz von Kanzlerin Merkel, die unter anderem gegen die EU-Mitgliedschaft der Türkei auftritt, schlägt nicht für Erdogan. Und die Antwort auf die Frage der türkischen Außenminister Cavusoglu – sieht Deutschland die Türkei als Freund oder Feind? – ist offensichtlich.
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