Rezensiert: Anastacia "It's a mans world"

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Zehn Rocksongs am Stück: Anastacia covert sich durch die Rockhistorie. (Foto: Presse-Peter)
Anastacia beeindruckt seit Ende November auf der AIDA NIght Of The Proms mit ihrer Stimme, die so schwarz ist wie ihre Hits weiß sind. Deshalb ist ihr aktuelles Album auch so besonders: es ist die Platte für zwischendurch, da sie für das kommende Jahr eine CD mit neuen Kompositionen angekündigt hat.

Auf „It’s a man’s world“ sind in der Summe so starke Stücke wie auf keiner ihrer Platten zuvor. Kein Wunder, covert die zierliche Frau Klassiker des Rock von Led Zeppelin über AC/DC bis zu Kings of Leon. Songs aus mehreren Dekaden, die Jahrzehnte überdauert haben und über Zweifel erhaben sind (mit der Ausnahme von Bon Jovis Stadionbrüller "You give love a bad name").

Deshalb hat Anastacia vermutlich ihr bislang bestes Album aufgenommen, weil Songs wie „Ramble on“, „You can’t always get what you want“ und „Best of you“ besser sind als alle Stücke von ihr. Als Single geht das Cover der Foo Fighters an den Start, das die zierliche Sängerin auf der AIDA Night of the proms 2012 live präsentiert.

Das Album mit Neuinterpretationen demonstriert, dass die US-Sängerin im Rock bzw. Soul besser aufgehoben wäre als im Allerweltsradiopop, der ihr jedoch zahlreiche Hits und Dauergedudel auf den Servicewellen bescherte. Ein ähnlich gelagerter Fall wie die in Berlin lebende Amerikanerin Lutricia McNeal.
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