Am Boden von Lurup fehlt die U-Bahn, in der Luft stört starker Fluglärm

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Klaus Wicher, 1. Vorsitzender SoVD Landesverband Hamburg

Zunehmender Fluglärm über Lurup – Stadtteil leidet unter Verkehrsinfrastruktur

"Seit Monaten leiden Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Lurup stark unter zunehmendem Fluglärm. Viele glauben, sie wohnen direkt in einer Einflugschneise. Vor allem alteingesessene Luruper fühlen sich von Bürgermeister Scholz und Senat getäuscht. Sind sie doch auch in diesen Stadtteil gezogen, weil er von Fluglärm weitgehend verschont war. Jetzt aber kommt es immer wieder zu langanhaltenden, sehr lauten Überflügen, von den frühen Morgenstunden bis in den Abend“, berichtet Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des SoVD Hamburg. „Lurup gehört schon jetzt nicht zu den bevorteilten Stadtteilen. Der neue Fluglärm beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Gesundheit. Mehr und mehr Bürger sprechen mich darauf an. Manche sind so erbost, dass sie auf die unzuverlässige Politik schimpfen.“

Wicher wirft daher die Frage auf, wieso es zu veränderten Flugbewegungen kam: „Warum wurden die Bürger nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden? Werden Bebauungs- oder Verkehrspläne verändert, kommt es zu Anhörungen und Bürgerbeteiligung, warum nicht hier? Haben die Politiker geschlafen oder tragen sie klammheimlich diese Änderung mit?“ Wicher und die Bürger Lurups wollen nicht hinnehmen, dass manche westliche Stadtteile weiter Stiefkind der Verkehrsinfrastruktur sind. „Am Boden von Osdorf oder Lurup fehlen U-Bahnen, dafür haben wir in der Luft die Flugzeuge. Offenbar glauben die Verantwortlichen, leichtes Spiel zu haben, weil diese Stadteile weniger prominent sind?“
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