Deutsches Patent- und Markenamt zeichnet Methode des BFW Hamburg zur beruflichen Qualifizierung als „Marke“ aus

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Jens Mohr, Geschäftsführer BFW Hamburg

I Plus: Nach Krankheit oder Unfall zurück in den Job dank individueller Qualifizierung

Das Deutsche Patent- und Markenamt hat jetzt die vom BFW Hamburgentwickelte Methode I Plus unter gewerbliches Schutzrecht gestellt. Das DPMA zeichnete die neue Strategie zur beruflichen Rehabilitation dazu als Marke aus. „Wir begrüßen, dass uns das Markenrecht zuerkannt wurde. Dass wir dies zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April bekanntgeben können, ist Zufall“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer BFW. „Wichtiger ist, dass nun neben der Methode BFW Hamburg ein weiteres Konzept gewerblichen Rechtsschutz geniest, und wir es speziell für unsere Teilnehmereinsetzen können“.

Der Markenschutz gilt als Instrument, um geistiges Eigentum gegen unerwünschte Nachahmung zu verteidigen. Das DPMA: „Die Information über Schutzrechte gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird selbst zu einem Innovationsfaktor.“ Dies gilt gerade für die Methode I Plus, mit der das BFW einen neuen Weg zur marktnahen Qualifizierung geht.

„I Plus ist eine Maßnahme zur beruflichen Integration, mit hohem Qualifizierungsanteil. Das geht eng zusammen mit Vorstellungen der Bundesregierung zur individuellen Rehabilitation“, sagt Inge-Marie Jensen, Projektleiterin: „I Plus baut auf dem auf, was der Teilnehmer, der seinen Job nicht mehr ausüben kann, an beruflichen und gesundheitlichen Kompetenzen mitbringt. Eine Vernetzung von neuen und alten Fähigkeiten motiviert weit mehr als nur der Ansatz, jemanden schnell wieder in einen Job zu bringen. Denn die Menschen spüren, dass sie ihr Wissen weiter nutzen können und sind daher motiviert.“

Das Gros der I Plus-Teilnehmer ist über 50 Jahre alt. Oft kommt für sie eine Voll-Ausbildung nicht mehr in Frage. Andere wählen I Plus, weil für sie keine Höherqualifizierung vorgesehen ist. „Wir wollen beiden Gruppen dem Arbeitsmarkt erhalten und ihnen neuen Selbstwert durch Arbeit geben“, so Jensen. Dazu prüft das BFW individuell, ob ein Teilnehmer neben der formalen beruflichen Qualifikation andere Fertigkeiten hat. Ist ein Dachdecker kaufmännisch versiert, ist er gut aufgehoben in der Auftragsplanung. Er weiß, wie lange ein Fenstereinbau dauert und kann dieses Wissen einbringen. Anders als die 24-monatigen Vollqualifizierungen bedeutet I Plus (namensgetreu): Qualifizierung plus Integration. „I plus ist ergebnis- also arbeitsplatzorientiert“.

Die Maßnahme dauert zwölf Monate, davon entfallen acht auf die Qualifizierung, vier auf die betriebliche Integration. I Plus ist mit 1.700 Euro pro Monat günstiger und führt schneller in qualifizierte Arbeit als „nur“ Integration oder „nur“ Ausbildung. Jensen: „Das zeichnet das BFW aus. Viele bieten eine Fachqualifizierung. Aber nur das BFW Hamburg kann sie mit Integration vernetzen. Das Markenrecht schützt nun diese Expertise.“
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