„Die Regierung muss für eine würdevolle Pflege Sorge tragen.“

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Klaus Wicher

„Die Bundesregierung muss Sorge für eine würdevolle und bedarfsgerechte Pflege tragen, heute und künftig“, fordert Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des Sozialverband SoVD angesichts der aktuellen Gesetzesinitiative für verbesserte Leistungen in der Pflege.

Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat aktuell über das geplante Pflegestärkungsgesetz beraten, das im Januar 2015 in Kraft treten soll.

In Hamburg sind derzeit etwa 47.000 Menschen pflegebedürftig, davon werden etwa 19.000 von Angehörigen allein, etwa 13.500 von Angehörigen und ambulanten Diensten und 14.500 stationär betreut. Die Schätzungen gehen von 60.000 Pflegefällen 2030 aus. „In den Heimen fehlen bereits heute gut ausgebildete Pflegekräfte. Die Pflege zuhause belastet immer mehr die Angehörigen, besonders die Frauen in den Familien.“, so Wicher. Heute werden bereits etwa 70 Prozent der Pflegebedürftigen im eigenen Haus oder in Haushalten von Angehörigen versorgt. „Damit Menschen mit Pflegebedarf so lange wie möglich im gewohnten Umfeld leben können, brauchen die Angehörigen Unterstützung. Es ist daher wichtig, dass die Regierung die angekündigte finanzielle Hilfe von 1,5 Milliarden optimal einsetzt.“

Der Sozialverband SoVD setzt sich für eine Pflege ein, die eine eigenständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden möglichst lange ermöglicht – auch mit Unterstützung der ambulanten Pflegedienste. „In jedem Fall muss die Qualität der pflegerischen und medizinischen Unterstützung stimmen. Die Betroffenen und Angehörigen müssen sich darauf verlassen können, dass Leistung und Qualifikation der Pflegedienste in Ordnung sind“, so Wicher.
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