Viertes Treffen der Gemeinschaft ehemaliger Waltershofer / Dradenauer mit Gastredner Gunther Bonz, Präsident Unternehmerverband Hafen Hamburg

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Treffen der Waltershofer und Dradenauer 2014
Hamburg: Duckdalben |

Zum inzwischen vierten Mal trifft sich die „Gemeinschaft ehemaliger Waltershofer / Dradenauer“: Am 21. Februar 2015 ab 11 Uhr kommen wieder über 100 ehemalige Bewohner des nach der 62er-Sturmflut aufgegebenen Siedlungsgebietes im international seamens´s club Duckdalbenzusammenkommen.

Traditionell verabreden sich die ehemaligen Bürger des einstigen Hamburger Stadtteils am Samstag nach dem Jahrestag der Großen Flut, um sich zu erinnern und zu entdecken, wohin es den einen oder anderen verschlagen hat. 2012, genau 50 Jahre nach der Flut, kam man zum ersten Mal zusammen. Detlef Baade und Johannes Tönnies vom Arbeitskreis Flutdenkmal organisieren das Treffen.
Dieses Jahr begrüßt die „Schicksalsgemeinschaft“, so Baade und Tönnies, einen „absoluten Kenner des Hafens“.

Gastredner ist Gunther Bonz, ehemaliger Staatsrat der Wirtschaftsbehörde und seit 2011 Präsident des Unternehmerverbandes Hafen Hamburg. Er spricht ab 13 Uhr über die „Elbe und das Herz Hamburgs“. Gemeint sind Eurogate, Eurokai oder der HHLA Container Terminal Burchardkai, wo 1968 die ersten Stahlboxen abgefertigt wurden. Schon 1911 wurde Waltershof zum Hafenerweiterungsgebiet.

Der Termin der Bonz-Rede im DUCKDALBEN ist passend gewählt: Genau 50 Jahre ist es her, der Senat eine Kommission für Hafenfragen einsetze und „Leitlinien der Hamburger Wirtschaftspolitik“ verabschiedete, um den Hafen konkurrenzfähiger zumachen. Noch im Herbst 1965 hatten Hafenverwaltung und HHLA Anfragen von US-Containerschiff-Reedern ablehnend beantwortet. Seither blickt der Hafen auf Expansion zurück.

Sollte in Zukunft Hamburg Olympia-Stadt werden, müsste auch der Hafen Konzessionen machen: 100 Hektar Hafenfläche auf dem Kleinen Grasbrook werden für olympische Disziplinen gebraucht. Dazu hatte Bonz erst vor kurzem ein Statement abgegeben: Die Hafenwirtschaft stimmt der Olympia-Bewerbung zwar zu, fordert aber vom Senat Zusagen für eine Absicherung der Investitionen.
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