Tesa investiert 160 Millionen Euro

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So soll der Tesa-Gebäudekomplex aussehen. Foto: Fuchs

Gebäudekomplex ist abgesegnet / Kita ist auch geplant

Norderstedt. Der dicke Fisch bleibt an der Angel. Die Entscheidung ist nun endgültig gefallen. Der Aufsichtsrat des Mutterkonzerns Beiersdorf hat die geplante Standortverlagerung seines Klebemittel-Herstellers nach Norderstedt beschlossen. 160 Millionen Euro will das Unternehmen in den Bau eines neuen Forschungs- und Technologiezentrums mit den dazu gehörenden Marketingabteilungen an der Niendorfer Straße nahe dem Nordport-Geländes investieren, teilt Unternehmenssprecher Reinhart Martin mit. Auch das Gebäude-Konzept sei von der Konzernleitung abgesegnet worden.
„Wir freuen uns über das deutliche Bekenntnis zu tesa, das unserem Unternehmen eine langfristige Perspektive gibt“, begrüßte der Vorstandsvorsitzende der tesa SE, Thomas Schlegel, diese Entscheidung. Unter anderem ist auf dem Betriebsgelände die Errichtung einer Kindertagesstätte geplant. Tesa beschäftigt zurzeit etwa 800 Mitarbeiter in Hamburg. Langfristig sollen in Norderstedt mehr als 2000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Damit wäre Tesa dann neben dem Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson größter Arbeitgeber der Stadt und einer der größten im Kreis Segeberg.
Ein wichtiges strategisches Ziel, das sich mit dem Neubau an der Niendorfer Straße verbindet, ist die räumliche Zusammenlegung des zentralen Forschungs- und Technologiezentrums mit den Marketingfunktionen in einer Gebäudestruktur, die den Austausch zwischen diesen Bereichen erleichtert und beschleunigt.
Mit dem Neubau soll möglichst Anfang nächsten Jahres begonnen werden. Der Umzug aller Mitarbeiter ist für 2015 vorgesehen.
Für die Stadtkasse Norderstedts könnte das einen neuen Geldregen bedeuten. Im Jahr 2011 setzte die Tesa SE etwa 937 Millionen Euro um und erwirtschaftete einen Gewinn vor Steuern von 109 Millionen Euro. Ein solcher Ertrag verspräche Norderstedt eine zusätzliche Gewerbesteuereinnahme von zehn bis 15 Millionen Euro. (bf)
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