Bühne für Jazz-Größen

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Veranstalten die neue Jazz-Reihe: Michael Stöver (Yamaha), Rajas Thiele (Kulturwerk-Chef) und Matthias Gipp (Norderstedt Marketing, (v.l.).

Viele spannende Konzerte im Kulturwerk

Norderstedt. Die Stadt will ihr aufwendig restauriertes Kulturwerk zur Bühne für Jazz-Größen machen. Die neue Reihe „Jazz-Werk“ startet im nächsten Jahr mit zunächst drei Konzerten hochklassiger Jazzmusiker, kündigte jetzt Kulturwerksleiter Rajas Thiele an. „Wir fangen zunächst klein an, denn wir wollen wachsen.“
Los geht der Reigen mit dem Jazz-Trompeter Till Brönner und Bassist Dieter Ilg am Donnerstag, 21. März, nächsten Jahres. Einen Monat später, am Freitag, 19. April, gastieren im Kulturwerk die Sängerin Viktoria Tolstoy und der Pianist Jacob Karlzon aus Schweden. Und am Sonnabend, 19. Oktober, tritt der Trompeter Rüdiger Baldauf mit seiner Band Own Style auf. Der Kartenvorverkauf für alle drei Konzerte hat bereits begonnen. Die Tickets kosten zwischen 19 und 32 Euro. Wer alle drei Konzerte bucht, bekommt einen Nachlass von zehn Prozent. Es stehen jeweils 430 Sitzplätze zur Verfügung. Beim Konzert von Baldauf werden es sogar 650 Karten sein, da auch Stehplätze angeboten werden, erklärt Thiele.
Mit Hilfe der renommierten Konzertagentur Karsten Jahnke und dem weltgrößten Musikinstrumente-Hersteller Yamaha, mit dem die Stadt seit zehn Jahren die Nachwuchsmusiker-Reihe Cognito in der TriBühne veranstaltet, seien diese namhaften Musiker für Norderstedt begeistert worden, sagt Matthias Gipp vom Marketingverein, der das Jazz-Werk initiiert hat. So gilt Till Brönner als fünffacher Echo-Gewinner als einer der erfolgreichsten deutschen Jazzmusiker aller Zeiten. Dieter Ilg sei ein sehr gefragter Studio- und Live-Musiker. Viktoria Tolstoy, eine Ur-Urenkelin des berühmten russischen Dichters Leo Tolstoi, bezaubert mit ihrer glasklaren Stimme. Jakob Karlzon wurde in Schweden zum Jazzmusiker des Jahres gekürt. Und Rüdiger Baldauf, gehörte dem berühmten United Jazz & Rock Ensemble an.
„Kunst und Kultur spielen in einer Stadt immer eine besondere Rolle“, findet Initiator Gipp. Und da der Stadtpark durch die Landesgartenschau bereits eine überregionale Bekanntheit erreicht hat, soll dies nun mit einer feinen Jazz-Reihe auf das Kulturwerk übertragen werden.
Dieses hatte Norderstedt für rund acht Millionen Euro aus dem früheren Kalksandsteinwerk Potenberg restauriert, das jahrzehntelang verfiel. Nun überrascht es Zuschauer, Schauspieler und Musiker durch seine hervorragende Akustik, wie Thiele festgestellt hat. Auch einige Bands sind hier schon aufgetreten. Nun soll hochklassige Jazzmusik hier Einzug halten, die bislang eher einen Bogen um Norderstedt machte. Denn „Jazz ist nicht tot, er riecht nur komisch“, zitierte Initiator Gipp den verstorbenen Rock- und Jazz-Altmeister und bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts, Frank Zappa. (bf)

Karten gibt unter Tel.: 040/30 98 71 23.
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