Skandinavier mit Macken

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„Ladenhüter“ Hermann alias Kalle Pohl (links) hofft, dass er als Schwede anerkannt wird und so mehr Chancen bei den Frauen hat Repro: jae

Kalle Pohl kommt mit dem Stück „Ein schöner Schwede“ ins Kulturwerk

„Einen Schweden - oder gar nichts“ bestellt Denise bei einer Agentur, die Herren als Begleiter für alleinstehende Damen vermittelt. Mit diesem Mann möchte Denise ihre Gäste am Abend ebenso beeindrucken, wie mit dem großzügigen Landhaus, das sie zu bewohnen vorgibt.
Die Agentur schickt jedoch Hermann, ganz offensichtlich den Ladenhüter im Sortiment. Aber Hermann versichert vehement, Schwede zu sein. Notgedrungen akzeptiert Denise den gemieteten „Supermann“, denn plötzlich steht statt der eingeladenen Gäste gänzlich unerwarteter Besuch vor der Tür.
Es sind Beatrice und ihr attraktiver Begleiter Paul, ein Schwede aus dem Bilderbuch, sind gleichermaßen überrascht wie beeindruckt von Denises Männerwahl und spielen das Spielchen mit. Es wäre in der Tat sehr peinlich für Denise, wenn herauskäme, dass nicht nur der „schöne Schwede“ eine Schwindelei ist.
Hermann, gespielt vom ehemaligen Polizeihauptwachtmeister und späteren RTL-Comedy-Star Karl-Heinz Pohl („7 Tage, 7 Köpfe“) mimt mit Hingabe den begehrenswerten Liebhaber und Beinahe-Hausherren, analysiert die Liebesgewohnheiten der Besucher und zerdeppert das „abgrundtief hässliche“ Meißner Porzellan.
Aber weil Denise nicht die einzige ist, die gute Miene zum bösen Spiel machen muss, heißt es schließlich „Bahn frei“ für den schönen Schweden, der der attraktiven Schwindlerin längst verfallen ist. Ein Glanzstück des Tournee-Theaters Thespiskarren. Eintritt: 16 bis 26 Euro. (jae/wb)
Freitag, 10. Oktober, 20 Uhr, Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1
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