Swing im Ghetto

Wann? 27.10.2013

Wo? Tribühne, Rathausallee 50, 22846 Norderstedt DE
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US-Musiklegende und Schauspielerin, Helen Schneider (rechts), spielt im Stück den Schutzengel von Coco Schumann. Dieser wird von Konstantin Moreth (2.v.l.) verkörpert Foto: wb
Norderstedt: Tribühne |

Stück über Coco Schumanns Leben auf der TriBühne

Norderstedt. Coco Schumann (89), der weltberühmte deutsche Jazzmusiker, hat einmal gesagt: „Ich bin Musiker. Ein Musiker, der im KZ gesessen hat, kein KZler, der Musik macht. Die Richtung ist klar: Back to the roots, in jene Welt, in der meine Seele zu Hause ist, in den Swing.“
Schon lange ist Regisseur Gil Mehmert fasziniert von der Autobiografie Schumanns und suchte nach einer theatralen Umsetzung, Nun begibt er
sich in Norderstedt mit dem hochmusikalischen Ensemble der Hamburger Kammerspiele um US-Jazzlady Helen Schneider und Konstantin Moreth auf eine e

motionale und historische Reise.
Berlin der 30er-Jahre

Die Geschichte um Coco Schumann beginnt im Berlin der 30er-Jahre. Der Sohn einer jüdischen Mutter ist fasziniert von der Musik in den Kneipen, in denen geswingt und gejazzt wird. Früh gerät er in die Szene der verbotenen „Swing-Kids“-Jugendlichen, die den Jazz als anarchische Ausdrucksform gegen die Unkultur der Nazis stellten. Plötzlich findet er sich im KZ Theresienstadt wieder, wird Mitglied der Jazz-Combo „Ghetto-Swingers“. In Auschwitz spielt er zur Unterhaltung der Lagerältesten und SS um sein Leben. Als er zum Kriegsende wieder in Berlin landet, trifft Coco seine alten Kollegen wieder, nimmt ein Instrument und beginnt wieder zu spielen. (jae/wb)
Sonntag, 27. Oktober, 20 Uhr, TriBühne,
Rathausallee 50, Eintritt: 16 bis 26 Euro,
Vorverkauf in allen bekannten Norderstedter Vorverkaufsstellen oder t 040/30 98 71 23
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