50 Liter Blut gespendet

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Schwester Andrea bereitet Eberhard Kelch auf die Blutentnahme vor, der 70-Jährige spendete zum 100. MalFoto: rj

Eberhard Kelch kam jetzt zur 100. Spende innerhalb von 34 Jahren

Henstedt-Ulzburg. Es war sein sehnlichster Wunsch, und er hat ihn sich erfüllt: Eberhard Kelch aus Henstedt-Ulzburg spendete zum 100. Mal in seinem Leben Blut. Am
14. September wird er 71 Jahre alt, und dann tritt die Altersgrenze für Spender in Kraft.
„Mein Motiv war es stets, anderen Menschen zu helfen“, sagte Eberhard Kelch, als Schwester Andrea vom Deutschen Roten Kreuz im Gemeindehaus der St. Petri-Kirche im Ortsteil Rhen die Nadel in seinen rechten Arm stach. „Als ich vor
34 Jahren erstmals zum Blutspenden ging und bei dieser Gelegenheit hörte, dass der Vorrat an Blutkonserven knapp sei, war für mich klar: Ich werde, solange ich gesund bleibe, Leben retten helfen.“
Als die Prozedur nach einer halben Stunde vorüber war, gab es im Gemeindehaus viel Beifall. Lore Fuchs, Stellvertretende Leiterin der DRK-Ortsgruppe Henstedt-Ulzburg, überreichte dem Rekordspender als Zeichen des Dankes eine goldene Anstecknadel. 50 Liter Blut hat Kelch in seinem Leben gespendet. DRK-Sprecher Harald Hinz zeichnete ihn mit einer Urkunde und einem Gutschein für Sportsachen in einem Sportartikelgeschäft aus. Den hatte sich Eberhard Kelch anstatt eines sonst üblichen Präsentkorbes gewünscht. „Den Kram hätte ich sowieso nicht gegessen“, meinte er. Und er appellierte: „Mein Rat an Jung und Alt lautet: Spendet Blut, das bedeutet Leben.“ (rj)
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