Abfallgebühren bleiben 2013 stabil

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Petra Orth vom Betriebsamt: Der Abfallkalender hat wieder alle Infos rund um die Abfuhrtermine. Foto: Fuchs

Norderstedt verteilt Abfallkalender und untersucht den Restmüll der Bürger

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt. Die gute Nachricht für alle Bürger: Die Müllgebühren werden auch 2013 nicht angehoben, verspricht Betriebs-amtsleiter Martin Sandhof. Seit elf Jahren sind die Abfallgebühren jetzt stabil. So zahlen die Bürger beispielsweise für einen 60 Liter Restabfallbehälter 6,20 Euro im Monat.
Zurzeit verteilen seine Mitarbeiter wieder den Abfallkalender an alle Haushalte. Darin stehen wieder sämtliche Informationen rund um die Abfallentsorgung in Norderstedt, einschließlich aller Abfuhrtermine für Rest- und Bioabfall, für die Papiertonne, den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne sowie Strauchgut-Straßensammlung und die Termine für die Abholung der Weihnachtsbäume.
Was den Abfallkalender so praktisch macht, ist: Jeder Haushalt erhält die für „seinen“ Straßenzug relevanten Termine. Mit dem Abfallkalender wird zudem der Flyer „Abfallinfo 2013“ verteilt. Darin sind die Gutscheine für Sperrmüll enthalten. Gegen Vorlage der Gutscheine können bis zu sechs Kubikmeter Sperrmüll kostenfrei auf dem Recyclinghof Norderstedt abgegeben werden. Dieser ist in der Oststraße montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 12 Uhr geöffnet, so Petra Orth vom Betriebsamt.
Sollten einzelne Haushalte trotz sorgfältiger Vorbereitung keine Post erhalten haben, hilft das Betriebsamt gerne weiter. Diese Bürger mögen die Abfall-Hotline Tel.: 040/535 95 800 wählen, das Service-Center schickt den Abfallkalender auf Wunsch nach.
Künftig dürften der Abfallkalender und die Müllabfuhr in Norderstedt noch genauer auf die Norderstedter Bedürfnisse und Gewohnheiten zugeschnitten sein. Denn das Betriebsamt hat beim Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg eine Analyse des Restmülls in Auftrag gegeben. Aus allen Stadtteilen wurden dafür anonym und stichprobenhaft Mülltonnen entleert, die nun von dem Institut sortiert und ausgewertet werden.
Das Ergebnis soll bis Februar 2013 vorliegen. Ziel der Analyse sei es herauszufinden, ob der Restmüll noch besser in seine einzelnen Bestandteile getrennt und recyclingfähige Wertstoffe wie Kunststoffe, Metalle, Papier, Glas oder organische Stoffe herausgefiltert werden können, erklärt Peter Sandhof vom Betriebsamt. „Wir werden der Politik die Ergebnisse zur Entscheidung vorlegen.“
(bf)

Norderstedt-Abfallkalender
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