Berufe mit Zukunftsgarantie

Anzeige
Norderstedts SPD-Vorsitzende Katrin Fedrowitz und der Kieler Fraktionschef Ralf Stegner besuchten auch den Infotag „Gesundheitsberufe mit Jobgarantie“. Foto: Fuchs

Erster Info-Tag Gesundheit dreier Weiterbildungsträger in Norderstedt

Norderstedt. Es sei ein Berufszeig „mit Jobgarantie“, betont Michael Vollmer vom Unternehmen KBA in Norderstedt, das 250 Mitarbeiter im Bereich Rettungsdienst und Krankentransporte beschäftigt. Erstmals veranstaltete der Rettungsdienst-Betrieb nun einen Informationstag zusammen mit dem Schulungszentrum des TÜV-Nord und dem Institut für berufliche Aus- und Fortbildung (IBAF) in deren Räumlichkeiten am Rugenbarg.
Die Veranstaltung der drei Norderstedter Bildungsträger richtete sich vor allem an Schulabgänger, Arbeitssuchende und Quereinsteiger, die einen dieser Gesundheitsberufe erlernen möchten, zu dem neben dem Rettungsdienst und der Kranken- auch die Altenpflege gehört. Dabei wurde den Besuchern der Arbeitsalltag und die Weiterqualifizierungs-Möglichkeiten vorgestellt, erklärt KBA-Sprecher Florian Gottschalk. Die drei beteiligten Bildungsträger stellten fest, dass es viele Berührungspunkte im Arbeitsalltag der verschiedenen Berufsgruppen gebe. „Wir wollen diese Info-Tage künftig regelmäßig wiederholen.“ Auch die Politik interessierte sich für diesen Gesundheitstag. So schauten die Norderstedter SPD-Vorsitzende und Landtagskandidatin Katrin Fedrowitz mit dem Kieler Fraktionschef Ralf Stegner vorbei, um sich über die Bildungschancen dieser so wichtigen Berufsfelder zu informieren. Dabei betonte Stegner: „Der Beruf muss attraktiv sein.“ Dazu gehöre auch die Bezahlung. „Wenn dies ein Männerberuf wäre, würde er bestimmt besser bezahlt“, ist der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kieler Landtag überzeugt, mit dem Hinweis, dass vor allem Frauen in der Alten- und Krankenpflege arbeiteten.
Gleichwohl wollte Stegner kein Wahlversprechen abgeben, dass die Deckelung der Landeszuschüsse für die Altenpflege-Ausbildung nach der Wahl aufgehoben wird. „Wir haben da einen großen Bedarf. Und Gesundheit ist nicht zum Nulltarif zu haben. Aber wir können jetzt keine Wahlversprechen machen, die wir hinterher nicht halten können.“ Aber vielleicht könnte das Land einen Teil jener 70 Millionen Euro, die Schleswig-Holstein jetzt für zu Hause betreute Kinder vom Bund erhalte, „für sinnvollere Dinge ausgeben“. (bf)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige