Blick auf die Baustelle

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Baustellenleiter Erwin Vreemann (li.) und Investor Peter Skrabs (weißer Helm) zeigen interessierten Bürgern die Baustelle. Im Februar soll im CCU Richtfest gefeiert werden Foto: tj
 
Anwohner Manfred Hagenbach aus der Lindenstraße fand die Führung spannend. „Ich sorge mich nur um den Verkehr, der dann bei uns durchrauschen wird, das wird problematisch“, sagte er.

Investor zeigt Bürgern Rohbau des City Centers Ulzburg

Von Tina Jordan
Henstedt-Ulzburg. 60.000 Kubikmeter Sand wurden abgetragen, 2000 Kubikmeter Beton verlegt und Stahlträger ragen aus der Baugrube des neuen City Centers in Henstedt-Ulzburg empor. Zeit für Investor Peter Skrabs, die erste öffentliche Baustellenbesichtigung für Bewohner der Großgemeinde anzubieten. „Wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, sich den Rohbau anzusehen. Wir wollen ausgiebig informieren und beantworten alle Fragen“, sagte der Hamburger, als er die ersten Besucher begrüßte. Mit Bauhelmen ausgestattet durften vergangene Woche 35 Bürger die Baustelle erleben.

„Wir sind im Zeitplan und werden wohl im Februar 2014 das Richtfest feiern.“
Peter Skrabs, Investor
„Wir sind im Zeitplan und werden wohl im Februar 2014 das Richtfest feiern. Im Juli wollen wir das CCU an unsere Mieter übergeben und im September pünktlich zur Herbstsaison eröffnen“, verriet Skrabs. 30 bis 40 Bauarbeiter werkeln täglich von sieben bis 19 Uhr auf dem Gelände am Marktplatz, die erste Außenwand steht bereits. „Gegen Ende des Jahres werden alle Wände montiert sein“, sagte Baustellenleiter Erwin Vreeman. Bei der Baustellenbegehung sind es vor allem die Parkplätze, die die Besucher interessieren. 300 sollen errichtet werden, das Parkhaus wird weiß gestrichen, die abgehängten Decken schaffen mit
3,40 Meter Höhe ein angenehmes Parkhausgefühl. Vreemann: „Auch beim Licht achten wir darauf, dass es hell ist, Behinderten- und Frauenparkplätze nahe der Ausgänge gehören ebenso dazu.“ Vergangene Woche konnten interessierte Bürger den Rohbau des CCU besichtigen. Derzeit wird geprüft, ob LED-Leuchten verwendet werden sollen, um den Energieverbrauch gering zu halten. Das Parkhaus wird eine halbe Stunde bis nach Ladenschluss schließen. Ein Rolltor verhindert, das ungebetene Gäste eindringen. Fluchttüren können nur von innen geöffnet werden. „Wir bieten moderate Parkpreise an“, sagte Skrabs. Die etwa 200 Mitarbeiter haben 35 Mieterparkplätze im angrenzenden Mittelbau am Rathaus (Baustart Oktober). „Ihre Chipkarten können Kunden in den Geschäften entwerten lassen, erklärte Peter Skrabs. Einige Besucher fragten, wie rentabel das Einkaufscenter sein werde. „Vergleichszahlen mit unserem Einkaufscenter in Ahrensburg legen bis zu 6000 Kunden pro Tag nahe, den zusätzlichen Verkehr müsste die Hamburger Straße schaffen“, schätzte Peter Skrabs. Vergleiche mit den großzügigen Zufahrtswegen zum Alstertaler Einkaufscenter in Hamburg scheute der Investor jedoch. Das Einkaufszentrum sei immerhin fünf Mal so groß wie das CCU, das 12.500 Quadratmeter Verkaufsfläche bieten wird. 80 Prozent des Areals seien bereits vermietet. So ziehen Kaufland (5700 qm) ein, C&A (zwei Ebenen, 1600 qm), Adler (1600 qm) und Ernstings Family. Budnikowsky und die Bäckerei Allwörden mit Café im Erdgeschoss eröffnen in neun Monaten. Noch etwa 2000 Quadratmeter sind frei. Hausmeister und Verwaltung befinden sich im CCU vor Ort. Kameras im Parkhaus sollen eventuelle Unfallverursacher oder Graffitisprayer aufzeichnen. (tj)
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