Brauhaus für Norderstedt

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EinTeil der Rathausarkaden könnte in den neuen Gastraum integriert werden Foto: blu

Initiator plant Umbau der Rathausarkaden. Eröffnung im November

Von Claudia Blume
Norderstedt
Norderstedt bekommt ein Brauhaus – im November soll es eröffnet werden. Initiator und Betreiber ist Rajas Thiele, Geschäftsführer der Mehrzwecksäle Norderstedt (MeNo): „Wir möchten den Stadtkern rund ums Rathaus mit einer Gastro-Idee beleben, die bundesweit sehr beliebt ist.“ Das noch namenlose Brauhaus entsteht derzeit in den Räumen des „Kleinen Restaurants“ mit modernem Mobiliar, neuer Dekoration und einer Speisekarte mit regionalen und saisonalen Gerichten, darunter auch Steaks, Wurstsalat und hausgebackenem Brot.

Gläserne Brauerei


„Ticket-Corner“ und Tourismus-Information erhalten einen Counter im Eingangsbereich. Geht es nach den Wünschen von Thiele, wird die Fassade zur Rathausallee vor die Arkaden versetzt, so dass der Gastraum um 33 Quadratmeter erweitert würde – „das ist allerdings noch in Abstimmung mit der Stadtverwaltung als Eigentümerin des Gebäudes.“ Die beiden kaum genutzten Doppelkegelbahnen im Keller mussten allerdings schon weichen. Dort findet künftig eine Brauanlage mit zwei Gär- und vier Lagertanks Platz. „Durch eine Glaswand können Besucher einen Blick auf die Bierproduktion durch einen professionellen Braumeister werfen. Bei Bedarf werden auch Führungen angeboten“, verspricht Thiele, der vor einem Jahr eine Ausbildung zum Bier-Sommelier gemacht und im vergangenen Jahr mit dem „65er-Harksheider“ das erste Norderstedter Bier zusammen mit der Ratsherrn-Brauerei in Hamburg gebraut hat. „Alle reden von Wein-Kultur, Bier hat dagegen eher ein schlechtes Image und wird schlichtweg als Konsummittel angesehen.

Acht bis zwölf Biersorten


Ich möchte den vielfältigen Gerstensaft als Genussmittel präsentieren und ihm den Stellenwert einräumen, der ihm gebührt.“ Deshalb wird es im Ausschank acht bis zwölf Sorten geben, darunter auch limitierte Spezialitäten, und im angeschlossenen Bier-Shop können 50 bis 60 verschiedene Biere als Präsente oder für den Eigenverbrauch gekauft werden. „Gerne würde ich weitere stadteigene Biere kreieren und in den Handel bringen, Anfragen dazu gibt es bereits“, sagt der Bier-Experte. 390.000 Euro sind für das Projekt veranschlagt. „Wir haben seit sechs Jahren nicht in den Standort investiert und entsprechende Rückstellungen gebildet“, so Thiele.
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