Bürger planen Wohngebiet

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Der rot markierte Bereich der Luftaufnahme zeigt, wo das Wohngebiet entstehen soll Foto: Stadt Norderstedt

Workshop startet ab 13. November. Neubauten für 1.300 Menschen möglich

Von Victoria Kirjuschkin
Norderstedt
Erstmals können Bürger bei der Planung eines Wohnquartiers von Anfang an mitsprechen. Beim Projekt „Grüne Heyde“, einem 47 Hektar großen Grundstück zwischen Mühlenweg und Harkesheyde, sind Nachbarn, Interessierte wie auch künftige Bewohner eingeladen, an einer Ideenwerkstatt teilzunehmen, die zwischen 13. und 17. November in den Räumen der Grundschule Harksheide-Nord (Weg am Denkmal 9a) stattfinden soll. „Wir haben mit Plakaten für die Veranstaltung geworben und Flyer an die Haushalte der Umgebung verteilen lassen und hoffen auf eine starke Beteiligung“, berichtet Stadtplanerin Christine Rimka. Wie genau das große Neubaugebiet aussehen soll, wollen die Stadtplaner mit den Norderstedtern entscheiden. Möglich sind 600 Wohneinheiten mit Platz für bis zu 1.300 Menschen. Wahrscheinlich wird ein Mix aus Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Zudem ist der Bau einer Kita vorgesehen. Das Bauvorhaben soll sich durch eine besonders nachhaltige Bauweise auszeichnen. Gleichzeitig will die Stadt die „Grüne Heyde“ als Nachhaltigkeitsprojekt von der deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifizieren lassen.
Der Workshop startet am Freitag, 13. November, 18.30 Uhr, mit einer Ausstellung, die den Planungsstand darstellen soll. Darauf folgen Referate über nachhaltige Siedlungsplanung. Wer sich einen Überblick über die Fläche verschaffen will, kann am Sonnabend, 14. November, 11 Uhr, bei einer Ortsbegehung teilnehmen (Treff: Harkesstieg 25). Ab 13 Uhr sollen sich die Teilnehmer zu Planungstischen gruppieren und Themen wie „Mobilität und Verkehr“ und „Freizeit und Erholung“ bearbeiten. Ab 18 Uhr werden die Ergebnisse präsentiert. Bis 17. November wollen die Planer die Ideen, Vorschläge und Konzepte zusammenfassen und ab 17.30 Uhr an in der Grundschule Harksheide-Nord präsentieren. Norderstedt hat 70.000 Euro investiert, um die Perspektivwerkstatt zu initiieren.
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