Craft Beer Day im Kulturwerk

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Rajas Thiele, Philip Bollhorn und Axel Ohm (von links) prosten sich zum ersten Craft-Beer-Day im Norderstedter Kulturwerk zu. Foto: Fuchs

Zum einjährigen Geburtstag ließ sich Rajas Thiele etwas Besonderes einfallen

Norderstedt. Mindestens 20 verschiedene Biersorten werden angeboten. Es gibt fruchtiges Rotbier, hopfiges Pale-Ale sowie hochprozentiges Eisbockbier. Das Kulturwerk am See feiert seinen ersten Geburtstag und hat sich dafür etwas Besonderes einfallen gelassen. Ein Dutzend kleiner, unabhängiger Bierbrauer aus Norddeutschland bieten an diesem Tag ihre Erzeugnisse zum Probieren an. Mit dabei sind unter anderem das Klüvers Brauhaus aus Neustadt, die Ricklinger Landbrauerei, die Störtebeker Braumanufaktur, Block-Bräu aus Hamburg und die Sommerbecker Brauerei aus Dahlenburg. Esther Filly, die Amy Winehouse imitiert, sorgt neben anderen für die musikalische Unterhaltung. „Das im Norden beliebte Pilsener wird an diesem Tag nicht ausgeschenkt“, sagt Mitveranstalter Axel Ohm von der Hamburger Ratsherrn-Brauerei. So können Bierliebhaber sich mit neuen Geschmäckern vertraut machen. Die Idee, jenseits der großen Bierindustrie kleine, schmackhafte, weniger bekannte Biersorten anzubieten, komme aus den USA und Australien, erklärt Ohm. Dort hätten sich solche handwerklich gemachten Biere längst durchgesetzt und erfreuten sich zunehmender Beliebtheit. Während hierzulande vier von fünf Biertrinkern das Pils bevorzugen, gebe es weltweit noch 100 andere Arten, Bier zu brauen, erklärt Braumeister Philip Bollhorn. Es könnten die verschiedensten Aromastoffe, Zutaten und Früchte hinzugegeben werden. Die Biere könnten hell bis dunkel sein, von süß bis herb schmecken. In Norderstedt rechnet Kulturwerk-Chef Rajas Thiele mit bis zu 1000 Besuchern. Der Eintritt ist frei. (bf)
Sonnabend, 23. März, 12 Uhr bis 20 Uhr, Kulturwerk am See, Stormarnstraße 55

Das Kulturwerk am See wurde von der Stadt Norderstedt zur Landesgartenschau 2011 für acht Millionen Euro aufwendig im Stil der Kampnagelfabrik restauriert. Bis in die 80er-Jahre diente das Gebäude als Kieswerk. Allein das Foyer ist fast 100 Meter lang. Es bietet bei Konzerten den Zuschauern bis zu 450 Sitzplätze und wurde im März 2012 offiziell als Kulturbühne eröffnet.
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