Das sind die Neuen im Rathaus Norderstedt

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Stadträtin Anette Reinders (l.), Ausbildungsleiterin Maike Ravn und Personalrat Jürgen Hanika (r.) begrüßten zehn junge Kolleginnen und Kollegen an deren erstem Arbeitstag im Rathaus Foto: blu
Norderstedt: Rathausallee 50 |

Acht Frauen und zwei Männer starten ihre Ausbildung bei der Stadt

Von Claudia Blume
Norderstedt
220 junge Menschen hatten sich auf zehn Ausbildungsplätze der Stadt Norderstedt beworben – die besten von ihnen starteten am 1. August ihre Berufslaufbahn als Verwaltungsfachangestellte, Bachelor of Arts, Verwaltungswirtin, Vermessungstechniker und Gärtner. Darunter Vera Meßfeldt, die vielleicht eines Tages in die Fußstapfen ihres Opas treten wird. Denn Jürgen Meßfeldt war bis 1995 Stadtbaurat in Norderstedt. „Verwaltungsrecht finde ich spannend“, sagt die 19-Jährige, die seit wenigen Wochen ihr Abitur in der Tasche hat. Auch mit einem Jura-Studium hatte sie geliebäugelt. „Doch das ist mir definitiv zu lang“, sagt sie. Darum entschied sie sich lieber für das Duale Studium zum Bachelor of Arts. Nach der Vereidigung als Beamte auf Zeit geht es für sie und drei neue Kolleginnen zunächst für ein Jahr an die Verwaltungsakademie in Bordesholm, bevor die Praxis im Rathaus beginnt. Für Anne Gresenz dagegen geht es gleich handfest zur Sache. Die junge Frau aus einem 81-Seelen-Dorf in Mecklenburg-Vorpommern macht bei der Stadt eine Ausbildung zur Gärtnerin. „Ich wollte immer in eine größere Stadt mit vielen Grünanlagen. Die passende Stelle habe ich im Internet gefunden.“

Lange Fahrwege

Für seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten nimmt Jonas Leidecker lange Fahrtwege auf sich. 104 Kilometer legt er täglich von und nach Großenaspe zurück. „Das ist es mir wert“, sagt der 20-Jährige. Er hatte zuvor bereits ein Wirtschaftspraktikum im Rathaus absolviert. „Andere Städte liegen im Vergleich zu Norderstedt um Längen zurück – an der Zukunft dieser Stadt mitwirken zu können, fasziniert mich.“ Ähnliches gab Stadträtin und Sozialdezernentin Anette Reinders den Nachwuchskräften mit auf den Weg.
„Seien sie immer neugierig und hinterfragen sie Prozesse, vor allem, wenn es heißt ‚das machen wir immer so’ oder ‚das haben wir noch nie so gemacht’. Bringen Sie neue Ideen ein, und gestalten den Verwaltungs- und Stadtalltag neu. Vor allem: Haben Sie immer Spaß im Job – und viel Erfolg.“
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