Der sportliche Stadtpark von Norderstedt

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Stadtpark-Vizechefin Eva Reiners freut sich über die neuen Attraktionen für die sportbegeisterten Besucher Foto: Fuchs
Norderstedt: Stadtpark Norderstedt |

Neue Freizeit- und Fitnessangebote locken Besucher ab Mai in die Stadt

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt
Der Norderstedter Stadtpark ist um zwei Attraktionen reicher. So können jetzt die Besucher auf dem 75 Hektar großen Areal im Stadtteil Harksheide an der Stormarnstraße Hochseilklettern und auf drei Trampolinanlagen springen. Während das Springen auf den drei Trampolinen kostenfrei ist, muss für das Hochseilklettern eine Tageskarte zwischen 13 Euro (pro Person bei Schulklassen) und 20 Euro für Erwachsene gebucht werden. Beide Aktionsfelder sind im hinteren Bereich des Stadtparks beim Sport- und Fitnessangebot zu finden, wo die Besucher ohnehin bereits Minigolf spielen, die Trimm-dich-Geräte nutzen, Fußball und Basketball spielen oder auf der großen Wiese Frisbee werfen können.

Angebot ausweiten

„Wir wollen das Angebot im Stadtpark auch für Sportfans immer weiter ausweiten“, begründet Parkvizechefin Eva Reiners die neuen Angebote. Bei den Trampolinfeldern sind die drei Norderstedter Lions-Clubs und der Förderverein dem Stadtpark zu Hilfe gekommen. 30.000 Euro hätten sie zusammen für die drei Sprungfelder ausgegeben, die vor allem die jungen Besucher begeistern werden, ist Lions-Präsident Mario Fejes überzeugt. „Da werden Familien mit Kindern ihren Spaß haben.“ Die Anlage ist praktisch rund um die Uhr im Park geöffnet.

Hohe Investitionen

Wer nicht nur seine Motorik und sein Koordinationsvermögen schulen möchte, sondern auch sein Geschick und sein Gleichgewichtsfühl in luftiger Höhe ausprobieren möchte, ist im neuen Hochseilgarten richtig. Dort haben die Betreiber Andreas Krebs und Sascha Franck nach eigenen Angaben rund 150.000 Euro in einen Hindernisparcours mit 30 jeweils 14 Meter hohen Douglasien investiert, die auf drei Ebenen bis zu zwölf Meter hoch erklettert werden können. Anders als in ihren Kletterwald-Anlagen in Geesthacht und Lütjensee mussten sie in Norderstedt auf einem freien Feld die festen Baumstümpfe einbetonieren. „Die Birken im Waldpark waren dafür nicht standfest genug“, sagt Stadtparkchef Kai Jörg Evers. „Die taugen nicht zum Klettern.“ Aber auch der Hochseilgarten werde nun bald von zahlreichen Bäumen umrandet sein, die frisch gepflanzt worden sind.

Platz für 120 Kletterer

Bis zu 120 schwindelfreie Kletterer könnten sich hier in zwei, vier oder acht Metern Höhe entlanghangeln, erklärt Mitbetreiber Krebs. Die Anlage sei so sicher und familienfreundlich, dass sie für Kinder ab sechs Jahren ohne Risiko genutzt werden könnte. „Und der große Vorteil unseres Baukastensystems ist es, dass wir jedes Jahr einen völlig neuen Kletterparcours zusammenstellen können“, erklärt Mitinvestor Frank. Das wäre in einem Kletterwald nicht so ohne weiteres möglich gewesen. Der Hochseilgarten ist bis zum 31. Oktober dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Weitere Infos: Stadtpark Norderstedt
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