Diakonie-Projekt hilft Obdachlosen

Anzeige
Diakoniepastorin Maren von der Heyde Repro: ut
Norderstedt Für Menschen, die bereits seit längerer Zeit obdachlos und nicht beschäftigt sind, haben der Kreis Segeberg, die Stadt Norderstedt, die Diakonie Hamburg-West/Südholstein und das Jobcenter nun das Projekt „Wohnen und Arbeiten“ zur Integration ins gesellschaftliche Leben initiiert.

Platz für zehn Menschen


„Das Projekt soll nicht gesondert als soziale Initiative eingeführt werden. Wir möchten die Leute nicht stigmatisieren, sondern sie normal ins gesellschaftliche Leben einführen“, erklärt Diakoniepastorin Maren von der Heyde. In einem für das Projekt von der Stadt angemieteten Doppelhaus sollen zehn Menschen, die bislang in den Obdachlosenwohnungen am Langenharmer Weg untergebracht sind, ein Jahr lang leben und unter der Betreuung einer zertifizierten Mitarbeiterin der Diakonie in das Gesellschaftsleben integriert werden. Dazu gehört die Arbeit bei der Norderstedter Toys Company, wo die zehn Frauen und Männer für 1,25 Euro pro Stunde gespendetes Spielzeug aufarbeiten, das anschließend an Krankenhäuser und Kindertagesstätten weiter gegeben wird. Im Anschluss an das Jahr sollen die zehn Menschen selbstständig eine Wohnung und Arbeit finden können, sodass zehn weitere Personen aus den Obdachloseneinrichtungen am Langenharmer Weg an dem Projekt teilnehmen können. „Unser Plan ist, dass die Leute nach dem Jahr auf eigenen Füßen stehen können“, so von der Heyde. Das Projekt befinde sich noch in der Vorbereitung, doch in drei Wochen sollen die ersten Menschen in das Doppelhaus einziehen und das Projekt offiziell gestartet werden. „Wir hoffen, dass sich das herumspricht, sodass wir wachsen und irgendwann auch mehr Menschen in das Projekt aufnehmen können“, sagt die Pastorin. (ut)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige