Drei Sitze für „Wir in Norderstedt“

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WIN bekommt 7,3 Prozent. Verluste für FDP in Quickborn

Norderstedt/ Quickborn. Die politische Landschaft wird künftig bunter werden. Der Stadtvertretung werden sechs Parteien und Wählergemeinschaften angehören.
Neuerdings im Rat dabei sind die Fluglärm-Gegner Wir In Norderstedt (WIN), die auf Anhieb 1756 Stimmen (7,3 Prozent) bekamen. Das waren zwar nicht die erhofften zehn Prozent. Aber damit dürfte WIN-Gründer Reimer Rathje mit drei Sitzen im neuen Rat vertreten sein. Stärkste Fraktion bleibt die CDU, die 39,3 Prozent der Wählerstimmen (2008: 38,3 Prozent) erhielt. Danach folgen SPD (30,2 Prozent, 2008: 30,3 Prozent), Grüne (13,7 Prozent, 2008 als GALiN: 12,3 Prozent), FDP (4,9 Prozent, 2008: 10,8 Prozent) und Die Linke 4,3 Prozent, 2008: 8,4 Prozent).
CDU stärkste Fraktion
Eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es bei Kommunalwahlen nicht. Klare Mehrheitsverhältnisse ergeben sich dadurch nicht: Schwarz-Gelb käme auf 44,2 Prozent, Rot-Grün auf 43,9 Prozent. WIN könnte das Zünglein an der Waage sein – für beide Lager. Die Wahlbeteiligung der 61.418 Wahlberechtigten betrug 39,5 Prozent (2008: 42,7 Prozent). In der Quickborner Ratsversammlung gibt es dagegen wieder eine schwarzgelbe Mehrheit.
Schwarz-gelbe Koalition
in Quickborn
Die CDU erreichte 46,6 Prozent (2008: 42,2 Prozent), die SPD 29,2 Prozent (2008: 26,6 Prozent), Grüne 15,1 Prozent (17,3 Prozent) und FDP 9,1 Prozent (13,9 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 43,5 Prozent. (bf)
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