Fairtrade-Projekt sucht Mitstreiter

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Werben für Fairtrade: Rathausangestellte Sabine Ohlrich (v.l.), Pastor Michael Schulze und die Mitarbeiter der Kirchengemeinde St. Petrus Karin Herberger und Ulrike Nitschke Foto: R. Jaeger

Aktivisten luden Wochenmarktbesucher zum Kaffee trinken ein

Henstedt-Ulzburg. „Darf ich Ihnen einen Becher mit frischem, heißen Kaffee anbieten?“ fragt Pastor Michael Schulze. Einige Menschen, die auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus an seinem Stand vorübergehen, bleiben stehen und lassen sich verwöhnen. Einige trinken eine Tasse Tee, andere gehen weiter.
„Viele Leute glauben, wir wollten ihnen etwas verkaufen“, sagt Rathaus-Angestellte Sabine Ohlrich. Sie ist die Kaffeekocherin „vom Dienst“. Sie macht zusammen mit Pastor Schulze Werbung für die vor 20 Jahren weltweit gestartete Kampagne „Fairtrade“. Dabei suchen sie für die sogenannte Lenkungsgruppe noch Mitstreiter sowie Unternehmer mit Idealismus und Sinn für die Sache, t 04193/96 34 71.
Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg beteiligt sich nach den Beschlüssen des Hauptausschusses und der Gemeindevertretung an dem Projekt. Sie strebt den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ an. Bei offiziellen Anlässen sowie im Bürgermeisterbüro werden künftig Fairtrade-Kaffee sowie Tee, Kekse oder Zucker aus fairem Handel ausgeschenkt. (rj)

Bei Fairtrade handelt es sich um das bedeutendste Sozialzertifizierungssystem. Es zielt darauf, durch faire Handelsbedingungen die am meisten benachteiligten Menschen innerhalb des globalen Handelssystems zu stärken - die Kleinbauern- und Arbeiterfamilien in den Entwicklungsländern. Der Faire Handel ist ein wirkungsvolles Instrument der Armutsbekämpfung.
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