Freie Fahrt im Kreisel

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Trotz schlechten Wetters waren einige Norderstedter bei der Eröffnung des Kreisels am vergangenen Wochenende dabei. Dieser ist ab sofort wieder in alle Richtungen befahrbar Foto: Nowatzky

Ochsenzoll-Kreuzung nach fast fünfjähriger Bauzeit eröffnet

Norderstedt. Bürgermeister Hans-Joachim Grote war sichtlich erleichtert, als er am Wochenende Norderstedts größtes Bauprojekt der vergangenen Jahrzehnte eröffnete. „Es gab viele Varianten für diese Kreuzung“, sagte der Oberbürgermeister. Die aktuelle gefällt ihm gut.
Was aus der Luft wie eine bunte Malerei an der Grenze zu Hamburg wirkt, hat mit dem Auftrag zur Überplanung des Knotens 1997 begonnen. Seit Baubeginn im Januar 2009 wurden der Tunnel in Nord-Süd-Richtung mit dem erhöht darüber liegenden zweispurigen Kreisel, Beipässen für Direktabbieger und der Anbindung an die Ohechaussee im Westen für insgesamt 15 Millionen Euro gebaut. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es in Nord-Süd-Richtung einen Tunnel mit Fahrstuhlanbindung und Rampe, von West nach Ost queren Zebrastreifen den insgesamt 45 Meter großen Kreisel.
Drei Millionen Euro brachte die Stadt auf, den Rest finanzierten der Bund und das Land Schleswig-Holstein. Erleichtert sind auch die Geschäftsleute vom Schmuggelstieg. Während der langen Bauzeit war die Lage für sie oft schwierig gewesen. Sprecher Tobias Mährlein: „Es hat auch Symbolik, das wir dieses Fest gemeinsam mit der Stadt feiern.“
Seit einigen Tagen ist der Kreisel voll befahrbar, bis zu 40.000 Fahrzeuge täglich haben freie Fahrt in alle Richtungen. Auch die Polizei zeigt sich zuversichtlich: „Es wird eine Anlaufphase geben, bis alle wissen, wie hier zu fahren ist“, so Kai Hädicke-Schories. Dennoch glaubt er, dass es weniger Unfälle geben wird. (now)
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