Für besseren Verkehr

Anzeige
Ob morgens um sechs Uhr oder abends um 17 Uhr: In Henstedt-Ulzburg herrscht oft dichter VerkehrFoto: jae

Analyse mit Vorschlägen 2014 erwartet

Henstedt-Ulzburg. Kann die Gemeinde dem drohenden Verkehrsinfarkt auf seinen Straßen Herr werden? Braucht die Gemeinde einen zweiten Autobahnzubringer, eine Umgehungsstraße, mehrere Brücken oder einen Tunnel, um das Chaos zu verhindern? Diese Frage beschäftigt Kommunalpolitiker und Bürger schon seit Jahren.
Nach mehreren vergeblichen Anläufen zur Lösung des Problems wagt die Gemeinde jetzt einen neuen Anlauf. Sie hat das Planungsbüro „Hamburg Consult“, ein Tochterunternehmen der Consult-Gruppe Dresden/Berlin, beauftragt, ein Verkehrsgutachten zu erstellen. Ausführlich stellten Rainer Schneider, Geschäftsführer „HH Consult“ und Projektleiter Jan Fischer Details im Rathaus vor.
„Spätestens Anfang 2014 werden wir der Verwaltung das Gutachten mit unseren Ergebnissen und Vorschlägen vorlegen“, kündigte Schneider an. „Wir informieren, was auf die Gemeinde zukommt und wie man Abhilfe schaffen könnte. Wie es dann weiter geht, liegt nicht in unserer Hand.“
Nach einer Analyse („Welche Schwachstellen gibt es im Ort?“) sollen eine Verkehrszählung für Kfz-Fahrzeuge, für Fahrradfahrer, Fußgänger und den öffentlichen Nahverkehr sowie eine Fragebogenaktion in 1000 Haushalten die Grundlage für das Gutachten bilden.
Es ist nicht das erste Verkehrsgutachten, das die Gemeindeverwaltung in Auftrag gegeben hat, aber das teuerste. „Es kostet etwa 200.000 Euro“, sagte Fachbereichsleiter Jörn Mohr. Das letzte Gutachten vor zehn Jahren hatte nur Teilbereiche erfasst und ist, so Mohr, „inzwischen längst mehr auf neuem Stand. (jae)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige