Geld für Fluglärmschutz

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Michael Eggenschwiler (l.), Geschäftsleitungsvorsitzender Hamburg Airport, und Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote vereinbarten das neue Lärmschutzprogramm Repro: Blume

Hamburg Airport und Norderstedt stellen für Garstedter Haushalte 200.000 Euro für Schallschutz bereit

Von Claudia Blume
Norderstedt
200.000 Euro investieren die Stadt Norderstedt und der Flughafen Hamburg zu gleichen Teilen bis Ende 2017 in Schallschutzmaßnahmen für rund 3000 Garstedter Haushalte. Mit dem freiwilligen Lärmschutzprogramm 8+ wird der Einbau von Schalldämmlüftern in Schlafräumen und Schallschutzfenstern in Schlaf- und Kinderzimmern gefördert – vorausgesetzt, es waren bisher einfachverglaste Fenster oder alte Isolierglasfenster ohne Dichtung eingebaut (das Wochenblatt berichtete). Vor der Antragsbewilligung findet vor Ort eine Überprüfung statt, zudem trägt der Hausbesitzer ein Siebtel der Kosten – je nach Fenstergröße zwischen 40 und 100 Euro. Bereits zwischen 2007 und 2010 investierte die Stadt Norderstedt mit dem 8. Freiwilligen Lärmschutzprogramm in Norderstedt, Quickborn und Hasloh 450.000 Euro in Schallschutzfenster für alle Aufenthaltsräume; 60.000 Euro flossen vom Flughafen Hamburg in den Einbau von Lüftern. Im Schnitt erhielt jeder beantragende Haushalt 4.300 Euro für die Umsetzung. Die Stadt finanziert ihren Beitrag aus Einnahmen der Saisonparkplätze, die an den Flughafen vermietet werden. „Somit wird das Geld zielgerecht reinvestiert“, sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote.

Für Informationen steht Frank-Olaf Schwenk unter Telefon 040/535 95 252 zur Verfügung

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