„Geldschule“ geplant

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Ali Arnaout (v.l.), Ute Pfestorf, Jürgen Peters und Klaus Karde von den Quickborner Rotariern fördern Bildungsprojekte Foto: bf

Rotarier bieten Finanzkursus an

Quickborn. Die Rotarier wollen Schülern dabei helfen, den richtigen Umgang mit Geld zu erlernen und ihre Kompetenzen in finanziellen Dingen zu stärken. Daher planen die Ehrenamtler eine Art „Geldschule“ einzurichten, wie Projektleiter Ali Arnaout berichtet.
Das Konzept für dieses Schulprojekt unter der Bezeichnung „Knete, Krisen, Kompetenzen“ stammt von einem Rotarierclub in Düsseldorf, es wurde dort bereits erfolgreich umgesetzt.
So sei angedacht, dass die Quickborner Schulen künftig ihren Schülern einen Wahlpflichtkursus Finanzen anbieten, in dem diese erfahren, welche finanziellen Tücken beispielsweise beim Handytelefonieren oder dem Surfen im Internet lauern können. „Wir wollen den Kindern und Jugendlichen den alltäglichen Umgang mit Geld bewusster machen“, sagt Arnaout.
Zentrale Fragestellungen sind: Wie schaffen sie es, mit ihrem Taschengeld auszukommen? Welche Gefahren drohen beim Einkaufen im Internet? Wie bekommen sie ihr Verhalten mit Handy und SMS in den Griff?
Die Schüler sollen unter der Anleitung der Lehrer eine eigene Kompetenz entwickeln, wie sie diese Dinge selbstständig im Rahmen ihres Budgets planen und einhalten können. Die „Geldschule“ soll ihre Wünsche und Bedürfnisse ihren finanziellen Möglichkeiten anpassen, erklärt der Rotarier.
Passend dazu soll bis Ende 2013 das Netzwerk Quickborn ans Netz gehen, das zurzeit das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und die Stadtjugendpflege Quickborn mit der Fachhochschule Wedel entwickeln, erläutert Quickborns neuer Rotary-Präsident Jürgen Peters. Geplant ist der Aufbau eines Internetportals, das sämtliche Angebote für Kinder und Jugendliche auf einen Blick darstellt und permanent aktualisiert wird. Ein neunter Jahrgang des Bonhoeffer-Gymnasiums habe bereits mit der Erfassung einer Reihe von relevanten Daten begonnen. Nun müssten diese in die richtige Form und medienfreundliche Darstellung gebracht werden. Damit dieses Portal auf dem neuesten Stand bleibt, sollten an jeder Schule zwei bis drei Schüler dafür verantwortlich sein, erklärt Peters. (bf)
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 25.07.2013 | 21:51  
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