Glashütte entdecken

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Bürgermeister Hans-Joachim Grote (l.) lobte das Engagement von Günter Bade (v.l.), Werner Pein und Peter Reimann, den Initiatoren des Geschichtspfads Foto: now

Neuer Geschichtspfad mit17 Info-Tafeln

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt 17 Schilder auf blauem Grund laden ab sofort zum Entdecken von Glashüttes Historie ein. Vergangene Woche wurde der Geschichtspfad offiziell eingeweiht. „Eine fast unendliche Geschichte war seine Entstehung“, sagt Günter Bade, der sich seit vier Jahren um seine Realisierung bemühte. Gemeinsam mit Werner Pein, Peter Reimann und Dr. Manfred von Essen suchte er seit Januar dieses Jahres Mitstreiter und Sponsoren.
18 Spender meldeten sich, sodass nun 17 Stahlpfeiler mit Fotos und Erklärungen an historisch bedeutsamen Stellen stehen. Das ist ein Zeichen für den großen Zuspruch seitens der Bevölkerung. Ursprünglich waren nur 16 Standorte geplant, nun gibt es eine zusätzliche Tafel an der „Glashütte“ im Wilstedter Weg. Weitere stehen bei der ehemaligen Windmühle am Glashütter Markt, an der „Gastwirtschaft zur Glashütte“ oder der JVA Glasmoor bis Immenhof mit dem Hinweis auf das frühere Bauernhaus an dieser Stelle verläuft der Pfad einmal quer durch den östlichen Ortsteil Norderstedts.

Identifikation mit Stadt

Akribisch haben die Glashütter Werner Pein und Günter Bade mit Peter Reimann vom Heimatbund Fakten über die Geschichte ihres Stadtteils zusammengetragen. „Wenn wir es nicht machen, macht es keiner“, sagt Günter Bade und beschreibt damit den Antrieb das Projekt zu realisieren. Unterstützt vom Leiter des Stadtarchives Dr. Manfred von Essen suchten sie Bilder, Informationen und Texte. Das Betriebs-amt half bei der Aufstellung der 17 Tafeln. Für Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote steckt kein Widerspruch in der Eröffnung des zweiten Stadtteilgeschichtspfades zur Identifikation mit der Stadt. „Das ist der Erfolg unsere. Wir haben hier die Nähe und die Nachbarschaft im Quartier und sind dennoch Bestandteil einer großen Stadt“, lobte er das Engagement.
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