Henstedt-Ulzburg bekommt Gemeinde-Kaffee

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Muthoni Schneidewind (rechts) und Sabine Ohlrich stellen im Rathaus das Projekt „Chania-Coffee“ des Vereins Kedovo e.V. vor Foto: rj
Henstedt-Ulzburg. Die Lenkungsgruppe Fairtrade und HU-Marketing haben eine Vision: Henstedt-Ulzburg soll seinen eigenen Gemeindekaffee erhalten. Die Bürger werden entscheiden, welcher Kaffee es sein soll. Bei einer Verköstigung am 19. September auf den Wochenmärkten können die Kaffeefreunde ihren Geschmack testen und danach ihre Meinung kundtun.
Zur Auswahl stehen eine Kenya Mischung (mit einem kleinen Anteil an Brasil Kaffee), wobei zehn Prozent der Einnahmen dem gemeinnützigen Verein Kedovo e.V. zufließen. Mit Hilfe dieser Gelder sollen die Kinder der Kaffeebauern in ihrer Bildung unterstützt werden.„Seit knapp einem Jahr ist
Kedovo Partner der Bauern und ermutigt sie nachhaltige Mittel Mittel beim Kaffeeanbau zu benutzen, die die Pflanze, den Boden und die Bauern respektieren, um die Produktion langfristig zu erhalten“, berichtet Muthoni Schneidewind, die in Kenya geboren wurde, seit vier Jahren in Kaltenkirchen lebt und regelmäßig Kontakt zu den Kaffeebauern in Afrika hält.
Die zweite Kaffee-Mischung kommt aus Antigua, einem Dorf in Guatemala. Diese Finca ist seit 1870 in Familienbetrieb legt ebenfalls viel Wert auf die Erhaltung der Umwelt. Im sozialen Bereich ist die Finca zuständig für die ansässigen Arbeiter.
„Vermittelt werden soll besonders die Geschichte, die hinter ‚unserem‘ Kaffee steht“, sagt Sabine Ohlrich von der Gemeindeverwaltung. „Was bewirkt der Import der Kaffeebohnen in den Dörfern vor Ort? Welche Projekte können dort angeschoben und begleitet werden?“
Die Mischung mit dem größten Zuspruch soll in die Produktion gehen und voraussichtlich noch in diesem Jahr als HU-Kaffee verkauft werden. (rj)
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