In der Gruppe Freizeit erleben

Anzeige
Max Miding (v.l.), Jennifer Sommer und Gruppenleiterin Vivien Herzberg Foto: Thiele

In der Gemeinde Vicelin-Schalom hat die Jugend eine Anlaufstelle – und eine Leiterin mit Herz

Von Ulrich Thiele
Norderstedt
Vivien Herzberg engagiert sich in der Jugendarbeit der Kirchengemeinde Vicelin-Schalom und leitet dort seit Juli vergangenen Jahres den Jugendtreff „Heaven Rushers“. Jeden Montag, 17 bis 19 Uhr, sind Jugendliche beim offenen Treff willkommen. Derzeit kommen knapp zehn Jungen und Mädchen, um gemeinsam Spiele zu spielen oder einfach nur zu entspannen und sich zu unterhalten. Jeden dritten Freitag im Monat findet zudem ein Kellerplenum statt, bei dem die zukünftigen Aktivitäten der Gruppe besprochen und organisiert werden. Die Treffen sind dabei stets darauf ausgerichtet, was die Jugendlichen wollen. So gibt es unter anderem Pokerturniere, PC-Spiele und Kinoabende sowie Grillabende im Sommer und auch Ausflüge.

Treffpunkt im Jugendkeller der Kirche


Zentraler Treffpunkt für die Gruppe ist der Jugendkeller im Vicelin-Haus. Der 16-jährige Max Mieding, einer der Jugendlichen aus Vivien Herzbergs Gruppe, ist schon seit seiner Kindheit in der Vicelin-Kirche aktiv und hat den Jugendkeller mit Freunden zu einen gemütlichen Raum gemacht. Mit Geld, dass sie auf einem Basar gesammelt haben und gespendeten Stücken haben Max und seine Mitstreiter den Räum möbliert.
Vivien Herzberg und Vikar Moritz Menacher haben zudem einen Sprayer engagiert, der mit den Jugendlichen ein Graffiti-Logo der „Heaven Rushers“ entworfen hat und dann an die Wand des Jugendkellers sprayte. Für Vivien Herzberg und ihre Jugendgruppe war das ein erstes Projekt, das sie gemeinsam gestemmt haben.
Dass sie sich sozial engagieren will, weiß die Jugendgruppenleiterin schon lange. 2010 verbrachte sie, vor Beginn ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau, fünf Monate in Thailand. Dort arbeitet sie in einem Waisenhaus und gab den Kindern in der von Tsunamis erschütterten Region Englisch- und Schwimmunterricht. Zudem verbrachte sie eine Woche lang in einem buddhistischen Tempel. „Ich habe in der Zeit viel über die thailändische Kultur gelernt, auch über den buddhistischen Glauben.“, sagt die eingefleischte Norderstedterin. Zurück in Deutschland weiß sie, dass sie sich für junge Menschen und die Kirche in Norderstedt engagieren will.

Es ist schön, wenn man mit den Jugendlichen Spaß hat“ Vivien Herzberg

„Ich mag Norderstedt einfach gerne. Es ist schön, wenn man mit den jungen Menschen Spaß hat und eine kleine Jugend-Gemeinde innerhalb Norderstedts schafft.“, so die 23-Jährige.
Bei den Jugendlichen ist die junge Frau sehr beliebt. Nicht wenige vertrauen sich der jungen Frau an. „Man kann sich mit ihr über alles unterhalten“, sagt Jennifer Sommer. Die 15-Jährige ist in der Gemeinde groß geworden. Jennifer: „Die Kirche ist meine Familie. Es ist schön, etwas mit seinen Freunden zu unternehmen und auch einen Rückzugsort zu haben.“
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige