Jede Menge Service

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Stadtwerke-Geschäftsführer Theo Weirich (l.) und Hans-Joachim Grote im Eingangsbereich des Servicecenters Foto: now

Neuer Center-Auftritt der Stadtwerke und wilhelm.tel in Norderstedt

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt
Auf 435 Quadratmetern präsentieren sich die Stadtwerke Norderstedt und auch die Tochter wilhelm.tel direkt am ZOB Norderstedt Mitte mit einem neuen Auftritt. Das Service-Center mit wöchentlich rund 1.400 Kundenbesuchen ist vom Hauptstandort nur ein paar Meter weiter an den Bahnhof gezogen. Für die elf Serviceplätze gibt es ein moderndes Aufrufsystem mit Warteanzeige. Schon während der Bauzeit von acht Monaten zeigte sich laut Sprecher Oliver Weiß die Anziehungskraft des neuen Standortes: „Wenn die Tür offen war, suchten schon die ersten Kunden hier ihre Ansprechpartner. Wir haben dann ein Hinweisschild zum alten Servicecenter angebracht.“

„Man kann technische Dinge zwar schnell kaufen, aber es ist sehr hilfreich, wenn man jemanden hat, der es einem erklärt.“ Hans-Joachim Grote

Schon während Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote noch in seiner Eröffnungsrede über Kundennähe spricht, sitzen die ersten Kunden an den Serviceplätzen im Hintergrund. „Man kann technische Dinge zwar schnell kaufen, aber es ist sehr hilfreich, wenn man jemanden hat, der es einem erklärt“, kommentiert Grote. „Das merke ich bei mir selber auch.“
Rund 430.000 Euro hat der städtische Eigenbetrieb investiert. Der immer etwas dunkle Servicebereich im Untergeschoss des Hauptgebäudes ist einer hellen und offenen Atmosphäre gewichen, Geschäftsführer Theo Weirich spricht von einer „Begegnungsstätte, die nicht zentraler und einfacher zu erreichen sein könnte.“ Das neue Servicezentrum passt auch ins gerade erst vorgestellte Konzept vom PACT Norderstedt Mitte (das Wochenblatt berichtete).
Der Arbeitskreis will mehr Identität für das Quartier, das vor allem aus vielen kleinen Läden besteht. Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote nennt deshalb das Servicecenter einen neuen Magneten für den Stadtteil: „Die städtischen Anlaufstellen sind wichtig für den Standort. Das haben wir in Glashütte mit der Bücherei und hier mit Rathaus und Stadtwerken.“
Neu ist neben der Helligkeit auch das Angebot. Ein „Netzwerkhaus“ zeigt in verkleinertem Maßstab die Möglichkeiten eines vernetzten Hauses mit aktueller Technik. Die Berater von wilhelm.tel haben einen neuen Arbeitsplatz, an dem mitgebrachte Kundengeräte gemeinsam mit dem Kunden auf Störungen untersucht werden können. Serviceberater Tobias Stropp: „Hier können Laptops oder Tablets zum Beispiel auf Wlan-Einstellungen geprüft werden oder wir können die Email-Einrichtung hier mit dem Kunden machen.“ Trotzdem empfiehlt er bei Problemen als erste Anlaufstelle den telefonischen Kontakt. „Wir können von hier aus schon vieles überprüfen“, so Stropp. (now)

Montag bis Mittwoch, 8 bis 16 Uhr, Donnerstag, 8 bis 20 Uhr, Freitag, 8 bis 13.30 Uhr und Sonnabend, 9 bis 12 Uhr
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