Justus Frantz präsentiert Klassik-Meisterwerke

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Norderstedt. Starke Momente versprechen Stardirigent und Pianist Justus Frantz (69) mit der Philharmonie der Nationen bei ihrem Auftritt in der TriBühne. Der Gründer des Schleswig-Holstein Musik Festivals präsentiert Meisterwerke von Alfred Schnittke, Ludwig von Beethoven und Johannes Brahms.
Es startet mit dem Concerto grosso Nr. 3, einem 1985 entstandenen Werk von Alfred Schnittke. Es beginnt „schön“ neoklassizistisch, aber der dritte Satz wird die Zuhörer mit den unheimlichen Klängen des Cembalos an einen Krimi von
Agatha Christie erinnern.
Mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 und Brahms‘ Sinfonie
Nr. 2 stehen dann in der TriBühne zwei strahlend helle Werke auf dem Programm. Beethoven stieß mit seinem C-Dur-Konzert op. 15 spieltechnisch und formal in ganz neue Welten vor, und Brahms schuf in der Sommerfrische am Wörther See mit der
D-Dur-Sinfonie op. 73 eines seiner sonnigsten Werke.
„Ein Symbol für den Frieden - Lets make Music as friends“ - so lautet Leonard Bernsteins Credo für ein internationales, junges, professionelles Orchester - ein Motto, das Inspiration und Ansporn zugleich war für Justus Frantz, als er 1995 die Philharmonie der Nationen gründete. Musiker aus 40 Nationen und fünf Kontinenten kommen hier unter der Führung des gebürtigen Polen und im ostholsteinischen Testorf aufgewachsenen Stardirigenten zusammen.

Serben, Chinesen und Syrer spielen gemeinsam

Es musizieren Serben mit Slowenen, Syrer mit Israelis, Chinesen mit Franzosen, Russen mit Italienern. Das Geheimnis ihrer friedlichen Koexistenz ist ihre gemeinsame Sprache – die Musik. Justus Frantz gelang es, aus dem Orchester einen Klangkörper von Weltniveau zu formen. (wb/jae)

Sonntag, 18. August, 19 Uhr, Jörg-Peter-Hahn-Platz 1, Eintritt: 26 bis 49 Euro,
Tickets Tel.: 040/30 98 71 23
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