Klarer Sieg für die CDU

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Uwe Schmidt/CDU (links) wird Nachfolger von Carsten Schäfer/BfB als Bürgervorsteher Foto: Jaeger

WHU: 22,3 Prozent, SPD: 20,7 Prozent

Henstedt-Ulzburg. Die Stimmung im Ratssaal war gut, zumindest bei der CDU. Kurz nach
20 Uhr, zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale, stand endgültig fest: Die Christdemokraten sind bei der Kommunalwahl als klare Sieger hervorgegangen. Ihr Stimmenanteil vergrößerte sich gegenüber 2008 (30,38 Prozent) um 2,76 auf 33,14 Prozent, und sie erhalten in der Gemeindevertretung 14 Sitze (bisher 10).
Abgeschlagen mit 22,3 Prozent belegte die WHU (9 Sitze) vor der SPD (20,7/8 Sitze), BfB (19,9/8 Sitze) und FDP (4,1/2 Sitze) den zweiten Platz. Wegen der Überhangmandate erhöht sich die Gesamtzahl der Sitze im Gemeinderat auf 41. Die Stellung der beiden Wählergemeinschaften WHU und BfB ist gegenüber der letzten Legislaturperiode weiter gestärkt worden. Zusammen erhielten sie 43 Prozent der abgegebenen, gültigen Stimmen.
Die CDU gewann 14 der insgesamt 16 Wahlbezirke, nur Fraktionsvorsitzender Folker Brocks und Schornsteinfegermeister Gerrit Biehl konnten sich nicht durchsetzen. Die restlichen beiden Bezirke holten sich Carsten Schäfer (BfB) und Verena Grützbach (WHU).
Es war ein großer Tag für die Familie des Bürgervorstehers Carsten Schäfer. Auch sein Sohn Leo (23) schaffte den Einzug ins Parlament auf direktem Wege. „Ich freue mich sehr, dass mein Sohn es auf Anhieb geschafft hat“, sagte Schäfer.
Die meisten Stimmen holten Heinz-Georg Gülk/CDU (362) und die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth von Bressensdorf/CDU (308). Michael Meschede, Simone Brocks und Ole Plambeck (alle CDU) ziehen in den Kreistag ein. Dieser Wahlerfolg wurden anschließend im Gasthof Scheelke gefeiert.
Die Wahlbeteiligung ging gegenüber 2003 (48,87 Prozent) und 2008 (46,92 Prozent) erneut zurück. Von den 22537 wahlberechtigten Bürgern wurden 9575 gültige Stimmen (42,92 Prozent) abgegeben. (jae)
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