Konzept für die Jugendarbeit

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Sozialdezernentin Anette Reinders in ihrem Büro im Norderstedter Rathaus Foto: ut

Stadt will Angebote mit modernen Medien ausbauen

Norderstedt Die Jugendarbeit muss sich stärker an den wirklichen Bedürfnissen der jungen Menschen in der Stadt orientieren. Das haben die Mitarbeiter der Verwaltung und die Politiker entschieden.
Um herauszufinden, wofür sich junge Norderstedter in ihrer Freizeit interessieren, wurden im Auftrag des Amtes für Familie und Soziales über 600 Schüler befragt. Das Ergebnis stellte Sozialdezernentin Anette Reinders vergangene Woche vor.
Zahlreiche Befragte gaben den Jugendeinrichtungen keine guten Bewertung. Zudem zeigte sich, dass zahlreiche Kinder in ihrer freien Zeit zu Hause bleiben und viel Zeit am Computer verbringen. „Das Anschauen von Youtube-Videos ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung bei Jugendlichen“, so Anette Reinders. Ebenfalls beliebt seien das Surfen im Internet und Computerspiele. Nur wenige Jugendliche gaben dagegen an, sich ehrenamtlich zu engagieren oder zu einem Jugendtreff zu gehen. „Der zentrale öffentliche Treffpunkt unter Jugendlichen ist mit Abstand das Heroldcenter“, so Reinders.
Sie kommt zu dem Schluss, dass die Jugendarbeit die Neuen Medien künftig mehr nutzen muss, um die Kinder und Jugendlichen zu erreichen. „Das ist eine Art der Kommunikation, auf die man sich einstellen muss“, sagte Anette Reinders.
Bis Ende des Jahres soll ein Konzept für Jugendarbeit in Norderstedt mit konkreten Ideen vorliegen. Dies sei notwendig, da „gerade für Kinder aus schwierigen Verhältnissen und für Flüchtlinge Jugendarbeit noch immer einen hohen Stellenwert hat“, wie die Stadträtin betonte. (ut)
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