Lambsdorff-Neffe feierte

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Heimleiter Heinrich Vogt (v.l.), gratulierte Anatol von Heyking, auch Regionalleiter Michael Kumst und Stiftungsbereichsleiter Wolfgang Baier wünschten GlückFoto: rj
Henstedt-Ulzburg. „Ich freue mich, dass so viele Menschen gekommen sind, um mir zu meinem Jubiläum zu gratulieren“, sagte Anatol von Heyking (73). Seit nunmehr 50 Jahren lebt der Neffe des 2009 verstorbenen ehemaligen Wirtschaftsministers Otto Graf von Lambsdorff (FDP) in der Wohngruppe des Claere-Jung-Hauses im Kattendorfer Hof. Das Wohnhaus ist Teil der Stiftung des „Rauhen Hauses“, Anatol teilt sich mit sieben weiteren Bewohnern das Refugium im Grünen. Dem mit der Natur engverbundenen und landwirtschaftlich ausgebildeten Jubilar sagte die Wohnanlage von Anfang an zu: „Ich mag die Natur, die Stadt nicht. Da bin ich immer froh, wenn ich schnell wieder weg bin.“
An einem Ort seit 50 Jahren
Anatol von Heyking, 1940 in der damals unter deutscher Verwaltung stehenden polnischen Stadt Lissa geboren, besuchte bis 1956 die Schule, unter anderem die Rudolf-Steiner-Schule. „Nach Steiners Ansicht wechselt man nicht oft die Stelle, bis man pensioniert wird“, sagt von Heyking. Deshalb lebt er heute noch in dem Ort, in den er vor einem halben Jahrhundert zog.
Im Kattendorfer Hof des „Rauhen Hauses“, eine der bekanntesten Diakonie-Einrichtungen, finden Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen sowie autistischen Erkrankungen in ruhiger Umgebung ein Zuhause. (rj)
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