Mehr Platz für Gewerbe

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Jörg Thenhausen, Geschäftsführer der Firma Möllering, möchte auf diesem Acker seinen neuen Firmensitz errichten Foto: blu

Norderstedt baut Industriestandort Glashütte aus. Nachfrage ist enorm

Von Claudia Blume
Norderstedt
Das Gewerbegebiet am Hans-Böckler-Ring in Glashütte platzt aus allen Nähten. Es soll deshalb zwischen Fuchsmoorweg und Hopfenweg um zehn Hektar erweitert werden. „Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat bereits grünes Licht gegeben“, berichtet Keno Kramer, Sprecher der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (EgNo). „Daher bestehen auch keine Bedenken, dass die Stadtvertretung zustimmt.“
Mehr als die Hälfte der bebaubaren Fläche ist bereits verkauft. Ein Sahnestück hat sich die Gummi- und Kunststofftechnik-Firma Möllering gesichert.
Geschäftsführer Jörg Thenhausen war einer von drei Initiatoren, die den Stein erst ins Rollen gebracht haben. Für ihn war absehbar, dass die Kapazitäten für sein im Hans-Böckler-Ring ansässiges Unternehmen bald nicht mehr ausreichen werden, er aber gerne am Standort bleiben wollte. Gleiches galt auch für die benachbarten Firmen VTE Filter und Yachticon, und so setzten alle drei Geschäftsführer im April 2011 einen Brief an Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote auf, eine Erweiterung des bestehenden Gebietes in Erwägung zu ziehen.
Im Rathaus reagierten die Verantwortlichen prompt; schon wenige Monate später kaufte die EgNo die bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche.

„Dieser Entschluss ist ein Gewinn für die Stadt.“ Keno Kramer, EgNo

„Dieser Entschluss ist ein Gewinn für die Stadt. Sie ist bestrebt, Unternehmen in Norderstedt zu halten, da sie wichtige Arbeitsplätze sichern“, erklärt Keno Kramer. Im Falle Möllering bedeutet der Umzug, dass sich das Unternehmen nach Fertigstellung des Neubaus 100 Meter Luftlinie weiter ansiedeln wird.
„Wir vergrößern uns von derzeit 1.600 auf 5.500 Quadratmeter Produktions-, Lager- und Bürofläche, können dadurch unsere Kapazität verdreifachen und unsere Mannschaft durch neue Mitarbeiter verstärken“, so Jörg Thenhausen. Er holt die fertigen Pläne für den Neubau aus der Schublade. „Der Spaten ist bereits angespitzt“, sagt der Lemsahler voller Tatendrang, „wenn alles glatt geht, wird der Antrag noch in dieser Woche bei der Baubehörde eingereicht. Anfang März möchten wir gerne mit den Arbeiten beginnen, damit die Weihnachtsfeier 2015 in unserem neuen Gebäude steigen kann.“
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