Nachhaltige Stadtplanung

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Die Planskizze zeigt, wie die Wohneinheiten angeordnet sein sollen Planskizze: wb/ now

Quartier Moorbekstraße entwickelt sich Schritt für Schritt

Norderstedt. Die Stadt Norderstedt plant auf einem annähernd 47 Hektar großen Gebiet zwischen Mühlenweg und Harckesheyde ein neues Wohngebiet, das für unterschiedliche Bauformen und Nutzergruppen Raum bieten soll. In diesem Wohngebiet entstehen zwischen 500 und 600 Wohneinheiten.
Im Zentrum des Quartiers ist eine Kindertagesstätte vorgesehen. In Planung ist ebenfalls ein Spielplatz am Grünzug Harckesstieg. Außerdem sind gastronomische Einrichtungen, wie zum Beispiel ein Quartierscafé, denkbar. Darüber hinaus sollen Plätze als Orte der Begegnung geschaffen werden.
Da es sich aus Sicht der Planer um eine wichtige Fläche in der Stadt handelt, soll das Gebiet mit besonderen Qualitäten entwickelt werden. Ziel ist es, ein nachhaltiges Stadtquartier entstehen zu lassen. Um dieses zu erreichen, wird eine sogenannte DGNB-Zertifizierung angestrebt. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert Quartiere, die besonders im Sinne einer nachhaltigen Stadtplanung geplant und realisiert wurden.
Im ersten Schritt soll ein sogenannter Rahmenplan als grobes Konzept die Rahmenbedingungen für die Entstehung des neuen Wohngebietes definieren.
„Dieser Plan wurde am 25. September während einer öffentlichen Veranstaltung in der Grundschule Harksheide-Nord vorgestellt und mit etwa 200 anwesenden Bürgern konstruktiv diskutiert“, so Beate Kroker vom Amt für Stadtentwicklung. „Das zeigt, dass die Menschen aus verschiedenen Gründen an der Fläche interessiert sind. Viele suchen auch einfach neue Wohnflächen.“
Bis vergangenen Freitag hatten alle Bürger die Gelegenheit, zu den im Rathaus Norderstedt ausliegenden Plänen Stellung zu nehmen. „Wir sind mitten in einem dreistufigen Verfahren und sichten jetzt erstmal die Stellungnahmen. Diese bereiten wir anschließend auf und geben sie in den Ausschuss für Stadtentwicklung“, so Beate Kroker zum weiteren Verfahren. Die Pläne sind aktuell im Internet auf www.norderstedt.de/rahmenplan einsehbar.(wb)
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