Neues Wohnen in Garstedt

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Der Investor plant an der Königsberger Straße vier kleine und ein großes Mehrfamilienhaus Zeichung: Architekten Ax5

Königsberger Straße: Investor will bis zu 72 Wohnungen bauen

Von Claudia Blume
Norderstedt. Die Wohnanlage in der Königsberger Straße in Garstedt ist dringend sanierungsbedürftig. Voraussichtlich im kommenden Jahr werden die Häuser aus den 60er-Jahren abgerissen und neu gebaut. So sieht es der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr in seinem Aufstellungsbeschluss vor. Grundeigentümer ist die Immobiliengesellschaft Kersig aus Kiel.
„Nach dem Vorentwurf des Bebauungsplanes hatten die Stadtplaner eine Riegelbebauung vorgesehen. Die ist in unseren Augen weder zeitgemäß noch ansprechend“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Philipp Kersig, „wir möchten hochwertigen Wohnraum mit großzügigen Grundrissen schaffen.“ Seinem Änderungswunsch wurde in der Ausschusssitzung stattgegeben und so sollen in vier kleineren und einem größeren Mehrfamilienhaus mit zwei bis fünf Stockwerken plus Staffelgeschoss 65 bis 72 Wohneinheiten entstehen – darunter 30 Prozent als geförderte Sozialwohnungen. Alle Häuser erhalten Tiefgaragen und Dachgärten, die für alle Mieter zugänglich und nutzbar sein werden. „Alle Mieter sollen von den Grünanlagen profitieren“, betont Kersig, „die neuen Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden den Ansprüchen aller Alters- und Sozialstrukturen gerecht, ob Singles, Paare oder Familien. Zudem planen wir den Einbau einer Strom-Tankstelle für Elektro-Autos.“ Doch bevor es soweit ist, müssen die 44 Altmieter aus den Wohnungen. Mit den meisten wurden bereits Mietaufhebungsverträge geschlossen. Wer bis zum Jahresende auszieht, erhält 1.000 Euro Aufwandspauschale und 1.000 Euro Umzugskostenerstattung, so das Angebot der Immobilienfirma. Doch einige wenige Mieter weigern sich trotzdem auszuziehen. Einige wohnen bereits seit 40 Jahren in der Königsberger Straße. „Mit ihnen sind wir im Einigungsprozess“, beschwichtigt Philip Kersig. „Für unser Unternehmen ist es wichtig, sozialverträgliche Regelungen zu finden.“
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