Neuigkeiten im Fall „Thormälen“

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Torsten Thormählen (links), als er am am 11. Juni 2010 seinen Amtseid leistete, mit Bürgervorsteher Carsten Schäfer.

Bürgervorsteher bekam Antwort auf seine Anfrage bei der Staatsanwaltschaft

Henstedt-Ulzburg. Im Ermittlungsverfahren gegen den vor einem Jahr vom Dienst suspendierten Bürgermeister Torsten Thormählen gibt es Fortschritte. Bürgervorsteher Carsten Schäfer hat nach zwei Briefen an die Staatsanwaltschaft in Kiel jetzt Antwort erhalten. Absender des Schreibens ist Oberstaatsanwalt Manfred Schulze-Ziffer. In diesem Brief heißt es: „Die Staatsanwaltschaft ist (selbstverständlich) bestrebt, das Ermittlungsverfahren gegen den beschuldigten Bürgermeister, Torsten Thormählen, schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen“, heißt es.
Und weiter: „Die bisherige Verfahrensdauer erklärt sich ganz wesentlich aus der umfangreichen Ermittlungstätigkeit zur strafprozessual gebotenen gründlichen Aufklärung der verfahrensgegenständlichen Vorwürfe.“ Für Carsten Schäfer war das nichts Neues. „Ich hatte mit einer solchen Antwort gerechnet“, sagte der Bürgervorsteher. In seinem Brief zum Jahreswechsel an die Staatsanwaltschaft in Kiel hatte er unter anderem geschrieben: „Unser Bürgermeister ist wegen der nunmehr seit mehr als zehn Monaten andauernden Ermittlung vom Dienst suspendiert. Es standen und stehen schwerste Vorwürfe gegen ihn im Raum, die auch unsere Gemeinde und die Bevölkerung treffen und berühren. Da die Öffentlichkeit von Ihrer Behörde leider keine Informationen über den Stand des Verfahrens erfährt, herrscht große Verunsicherung.“ Darauf hat Oberstaatsanwalt Schulze-Ziffer nun so geantwortet: „Die Wahrung der schutzwürdigen Belange des Beschuldigten steht einer detaillierten öffentlichen Bekanntgabe der Tatvorwürfe entgegen.“ Gegen den 49-jährigen Bürgermeister, der seine Dienstbezüge weiterhin erhält, ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit. (rj)
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