Norderstedter Kicker Turniere verbinden

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Wolfgang Banse (l.) und Jené Halabi mit der Ehrungsurkunde am Kickertisch Foto: oj

NOKITU bringt junge Menschen zusammen. Auch in Hamburg soll das Kicker-Mobil etabliert werden

Von Olaf Jenjahn
Norderstedt
„Fußball, in welcher Form auch immer, ist eine der schönsten Sportarten der Welt“ – mit diesen Worten grüßt HSV-Idol Uwe Seeler auf dem Flyer des Projektes Norderstedter Kicker Turniere (NOKITU). Das Tischfußball-Projekt, welches unter dem Dach des Fördervereins Offene Jugendarbeit Norderstedt e.V. firmiert, wurde gerade mit dem Liberalen Bürgerpreis ausgezeichnet und startet in diesen Tagen neu durch. „Für uns war dies der erste Preis, den wir für unsere Arbeit erhalten haben. Und das spornt uns natürlich weiter an“, sagt Projektleiter Jené Halabi. „Das ehrenamtliche Engagement zu fördern ist der Grundgedanke unserer Ehrung“, sagt Tobias Mährlein von der FDP.

Blick auf sozialen Aspekt

Die Liberalen haben den Bürgerpreis kreisweit erstmals vergeben und würdigen damit auch den verbindenden Aspekt sowie den Fairnessgedanken der Organisatoren. „Da passt alles zusammen“, findet Mährlein. Drei Turniere veranstaltet NOKITU im Jahr, am 10. November steht das Championat der Norderstedter Grundschulen auf dem Programm. „Wir erwarten bis zu 120 Teilnehmer aus den zwölf Grundschulen der Stadt“, sagt Jené Halabi, der hauptamtlich als Sozialarbeiter an zwei Schulen in Norderstedt tätig ist. Weitere Turniere, die der 5. bis 10. Klassen sowie der Jugendeinrichtungen, folgen. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich beim Tischfußball sportlich und fair zu messen. Weil so ein Tischkicker einen „extrem hohen Aufforderungscharakter besitzt“, ist das Sport- und Spielgerät schnell belegt. Neben Fingerfertigkeit ist auch ein hohes Maß an Konzentration notwendig. „Der soziale Aspekt kommt von ganz allein“, ist sich Halabi sicher. Die Kinder bauen Vorurteile ab, lernen respektvoll miteinander umzugehen und auch Niederlagen hinzunehmen.

Kicker-Runden auch in Hamburg

In diesen Tagen wird offiziell das Kicker-Mobil in Betrieb genommen. Der Anhänger, in dem neun hochwertige Kickertische Platz finden, kann von sozialen Einrichtungen in Norderstedt kostenlos ausgeliehen werden. Einrichtungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein zahlen lediglich eine geringe Gebühr für eine mögliche Nutzung. „Wir wollen das Mobil bis zum Jahr 2018 auch in Hamburg etablieren“, sagt Mitstreiter Wolfgang Banse. Überhaupt scheint das Norderstedter NOKITU-Projekt ein Multiplikator zu sein. In weiteren Großstädten besteht Interesse an der „Übernahme“ dieses Projekts und auch viele eigene Pläne haben die Verantwortlichen noch. „Wir würden gern 2019 einen Weltrekord aufstellen. Dann soll nämlich das größte Schul-Kickerturnier der Welt in Norderstedt ausgetragen werden“, verrät Jené Halabi.

NOKITU: Jené Halabi, Telefon 040 790 28 109, E-Mail info@nokitu.de
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