Ochsenzoll-Kreuzung: Der Tunnel ist offen

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Der Tunnel an der Ochsenzoll-Kreuzung ist offen und verbindet nun die Langenhorner Chaussee und die Schleswig-Holstein-Straße in Nord-Süd-Richtung. Foto: Fuchs

An Norderstedts Mega-Baustelle wird noch bis April 2013 gearbeitet

Norderstedt. Den für September angekündigten Termin konnte er nicht einhalten, sagt Mario Kröska. Aber nun ist freie Fahrt an der Ochsenzoll-Kreuzung, zumindest in Nord-Süd-Richtung. Der neue Tunnel, der die Schleswig-Holstein-Straße mit der Langenhorner Chaussee verbindet, ist frei gegeben. Und die Erfahrung der ersten Woche zeige, dass der Verkehr nun gut ablaufe, sagt Kröska. „Die Autofahrer haben den neuen Tunnel gut angenommen. Es funktioniert wunderbar.“
Das Pumpwerk habe anfangs nicht reibungslos geklappt, sodass der Verkehrsplaner aus der Norderstedter Stadtverwaltung die Freigabe des neuen Tunnels auf Ende Oktober verschieben musste. Denn bei Starkregen dürfe der Tunnel natürlich nicht volllaufen.
Gleichwohl bleibt die Kreuzung auch nach fast vier Jahren Bauzeit noch eine Baustelle. Der neue zweispurige Kreisel, der die Ost-West-Richtung zwischen Segeberger Chaussee und Ohechaussee verbinden soll, ist noch nicht fertig. Der soll im April/Mai nächsten Jahres eingeweiht werden, kündigt Planer Kröska an. Die Arbeiten am Kreisel könnten nun verstärkt vorangetrieben werden, da der Tunnel fertiggestellt ist. Dieser werde dann auch seine absolute Durchfahrthöhe von 4,50 Meter erhalten, die nun während der Bauzeit des Kreisels noch bei 3,90 Meter liegt.
Allerdings ist das Abbiegen an der Kreuzung wegen der Baustelle nur eingeschränkt möglich, bittet Kröska um Verständnis. So könnten die Autofahrer aus Richtung Hamburg nicht nach links in die Ohechaussee abbiegen, weil dies sonst zum Verkehrschaos führen würde. Weiterhin ist es auch nicht möglich, von der Ohechaussee nach links in die Schleswig-Holstein-Straße abzubiegen. Alle anderen Richtungen sind aber frei.
Er sei mit dem Ablauf der Baustelle zufrieden, sagt Kröska. „Es ist alles glimpflich abgelaufen. Wir hatten bislang keinen Verkehrs- oder Arbeitsunfall oder Verletzte zu beklagen.“ Auch die Staus hielten sich in Grenzen. „So ein Bauwerk werden wir in Norderstedt in den nächsten 15 Jahren nicht wieder haben.“ 16.000 Kubikmeter Erde wurden bewegt.
Die lange Bauzeit erkläre sich dadurch, dass der Verkehr ja weiterlaufen musste. Rund 40.000 Fahrzeuge passieren täglich diese wichtigste Verkehrsader Norderstedts. Während der Bauzeit seien rund 5000 Pkw über die Niendorfer Straße ausgewichen. Dort sei die Tunnelfreigabe nun merklich durch weniger Verkehr zu spüren, hat Kröska festgestellt. „Und das Gute: Wir haben den Kostenrahmen von 14 Millionen Euro eingehalten.“ (bf)
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