Party im Festsaal Falkenberg

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Angelika Kahlert ( v.l.), Jürgen Peters und Ingrid Kowski Foto: now

Seniorenbeirat feiert am 21. Juni sein 25-jähriges Jubiläum

Norderstedt Sie verteten die Interessen von 23.000 Norderstedtern über 60 Jahren. Das 25-jährige Jubiläum des Seniorenbeirates wollen seine Mitglieder nun feiern. Am Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr, laden sie in den Festsaal am Falkenberg ein. Angelika Kahlert, seit 2010 Vorsitzende des Rates, freut sich über die Fortschritte. Inzwischen sitzen die Senioren in allen Ausschüssen der Stadtvertretung, haben Rederecht und dürfen Anträge stellen. Angelika Kahlert: „Früher durften es nur ‚seniorenrelevante Themen‘ sein. Heute sprechen wir auch bei anderen Dingen mit.“ Immerhin werden fast ein Drittel der Norderstedter vom Beirat vertreten.
Jürgen Peters ist Vorsitzender des Arbeitskreises Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr. Ob längere Ampelphasen, Absenkung von Bürgersteigen oder bessere Einstiege in den Bus, es gibt zahlreiche Arbeitsfelder. „Viele Menschen wenden sich an uns und teilen uns ihre Sorgen mit.“ Denn oft trauten sich gerade Ältere nicht, selbst in Sitzungen im Rathaus zu sprechen. „Und wenn sie hierher wegen eines Problems kommen, erzählen sie uns oft dann ihre ganzen Nöte“, sagt Ingrid Kowski, ebenfalls im Vorstand des Beirates. Manche Menschen hätten sonst wenig Ansprechpartner.
In den 25 Jahren Seniorenbeirat sind viele Projekte bearbeitet worden. Sponsoren für Parkbänke wurden gefunden, die Altenpflegeschule in Norderstedt entstand auf Antrag der Senioren und sie retteten mit Brandbriefen die Verbraucherzentrale, als das Land den Geldhahn zudrehte. Die Senioren haben nun eine Notfallmappe erstellt. Sie enthält die wichtigsten Adressen und gibt Platz für eigene Daten und Informationen. Verteilt wird sie ab 21. Juni. Sie ist auch online unter www.seniorenbeirat-norderstedt.de erhältlich.
Dauerthema der Senioren ist die Umgestaltung des Rathausplatzes. Ein weiterer Wunsch: Betreutes Wohnen, das bezahlbar ist und Betreuung bis zur 3. Pflegestufe bietet. Ingrid Kowski und Jürgen Peters haben auch schon eine Idee, wo so ein Modell entstehen könnte: Auf dem freien Grundstück an der Ulzburger Straße, sagen sie. Wohnungen, ein Hospiz und betreutes Wohnen in drei Stufen an einem Platz: so stellen sich die drei die Zukunft vor. (now)

Weitere Infos: www.seniorenbeirat-norderstedt.de
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