Plambeck baut 300 neue Wohnungen in der Stadt

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Stellten die kommenden Bauprojekte von Plambeck in Norderstedt vor: die Geschäftsführer Volker Heins und Axel Trennt sowie Assistent Jörg Gust (von rechts). Fotos: Fuchs

Bauunternehmen will auch 60 neue Sozialwohnungen in Norderstedt schaffen

Von Burkhard Fuchs

Norderstedt. Die Wohnungsbaugesellschaft Plambeck wird in den nächsten zehn Jahren rund 300 neue Wohnungen in Norderstedt bauen. Das kündigten jetzt die Geschäftsführer Axel Trennt und Volker Heins im Gespräch mit dem WochenBlatt an. „Wir werden dabei auch den sozialen Wohnungsbau berücksichtigen“, kündigt Trennt an. „Dies zeigt das soziale Engagement der Familie Plambeck der Stadt und den Bürgern gegenüber.“
Dieses Engagement beruhe eher auf dem gesellschaftlichen Anspruch denn auf kommerziellen Erwägungen, betont Heinz. „Geld kann man nicht damit verdienen.“
Plambeck ist mit 3100 Wohnungen im Bestand, davon ein Drittel öffentlich geförderter Wohnraum, mit der Baugenossenschaft Adlershorst der größte Wohnungsanbieter in Norderstedt. Größtes Zukunftsprojekt beider Unternehmen wird in den nächsten Jahren die Erschließung des Garstedter Dreiecks zwischen Friedrichsgaber Weg, Buchenweg und der Verlängerung der Berliner Straße sein, die dort Horst-Embacher-Allee nach dem ersten Bürgermeister Norderstedts heißen wird.
Insgesamt 1200 neue Wohnungen sind dort in viergeschossiger Bauweise geplant, die Plambeck, Adlershorst, BIG und die Firma Potenberg realisieren wollen. Letztere hatte das Areal am Garstedter Dreieck von der Stadt im Austausch für das Baggerseegelände im Stadtpark in Harksheide erhalten.

Baubeginn
Im ersten Schritt sollen von 2013 an am Garstedter Dreieck 600 Wohnungen gebaut werden. Plambeck will davon 200 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern für 24 Millionen Euro schaffen. 60 Wohnungen davon würden öffentlich gefördert sein. Trennt: „Wir werden aber nicht alle gleichzeitig anfangen zu bauen.“
Zurzeit baut Plambeck an der Tannenhofstraße 26 Wohneinheiten in zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage. 5,3 Millionen Euro investiert das Familienunternehmen dort. Weitere 80 Wohnungen sind in diesem Gebiet geplant. Im Birkenweg 5b sollen 18 Wohnungen in niedrigenergetischer Passivhaus-Bauweise für 3,3 Millionen Euro entstehen.
Und in der Rathausallee sind noch einmal etwa 50 Wohnungen für 9,4 Millionen Euro vorgesehen.
Mieter müssten in den frei finanzierten Wohnungen mit einer Kaltmiete von rund 11,50 Euro je Quadratmeter Wohnfläche im Monat rechnen, kalkulieren Heins und Trennt. Sozialwohnungen dagegen dürfen nicht teurer als 5,25 Euro sein. (bf)
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