Preis für Albert C. Reck

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„Jorinde und Joringel“, frei nach dem Märchen der Brüder Grimm, nennt Albert Christoph Reck eines seiner neuen Werke.Foto: Jaeger

Henstedt-Ulzburgs „Picasso“ erhält Kultur-Auszeichnung

Henstedt-Ulzburg. Der Lärm an diesem Tag ist unerträglich. Sekunden nach dem Start in Fuhlsbüttel, wenn sich die Flugzeuge in Richtung Westen in die Luft schrauben, überqueren sie mit Donnergetöse in 50 Meter Höhe einen Flachbau unmittelbar hinter dem Flughafenzaun.
Hier hat der Maler Albert Christoph Reck aus Henstedt-Ulzburg sein Atelier. „Der Krach stört mich überhaupt nicht“, sagt er.
Am 25. Juli wurde Albert Christoph Reck 90 Jahre alt. Kein Anlass für ihn, den Pinsel beiseite zu legen und sich aufs Altenteil zurückzuziehen. „Das wird er auch niemals tun, er wird sicherlich bis an sein Lebensende vor der Leinwand stehen“, sagt Ehefrau Maria-Louise (77), mit der er im Jahr 2014 Diamantene Hochzeit feiern wird.
Mehr als 3000 Bilder hat der Naturfreund, der von Künstlerkollegen schon oft als Deutschlands Antwort auf Pablo Picasso bezeichnet wurde, für die Nachwelt geschaffen. Am 23. September (11.30 Uhr) wird dem ehemaligen Seemann eine besondere Ehrung zuteil. An diesem Tag wird ihm in der Kulturkate Beckersberg in Henstedt-Ulzburg der Kulturpreis 2012 der Gertraud und Heinz Manke-Stiftung überreicht.
„Darüber freue ich mich sehr“, sagt Albert Christoph Reck, als ihn Stiftungsrats-Vorsitzender Volker Manke in seinem Haus nahe der Alsterquelle besuchte und ihm die Nachricht überbrachte. Bis dahin will er in seinem Atelier an der Start- und Landebahn in Niendorf fleißig weiter Bilder malen. (rj)
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