Quickborn: Erste Runde

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Thomas Köppl und Annabell Krämer mit Gastgeber Jens-Olaf Nuckel (Mitte) Foto: bf

Kampf um das Bürgermeister-Amt

Quickborn Egal, wie die Bürgermeisterwahl am 24. April in Quickborn ausgeht – die etwa 17.000 Wahlberechtigten werden einen Rathauschef oder eine -chefin bekommen, der oder die mit Leidenschaft Quickborner ist. Beide Kandidaten sprachen charmant über Quickborn: „Erst aus der Distanz entdeckt man, wie lebenswert es hier ist“, meinte Bürgermeister Thomas Köppl. Herausforderin Annabell Krämer: „Ich liebe diese Stadt. Quickborn ist meine Heimat in dritter Generation, hier bin ich zur Schule gegangen, mein Großvater war Schuldirektor und hatte eine Pferdekoppel. Quickborn liegt mir am Herzen.“ Der SPD-Ortsverein hatte die 44 Jahre alte, amtierende FDP-Fraktionsvorsitzende in der Ratsversammlung und den sechs Jahre älteren Verwaltungschef zu einer ersten öffentlichen Kandidatenrunde in die Räume der Awo eingeladen. Köppl, der seit zwölf Jahren im Amt ist, warb für sich mit den Worten: „Der derzeitige Motor ist gut eingefahren. Nutzen Sie ihn ruhig weiter.“ Er habe viel Freude an diesem Job. „Der Bürgermeister ist der Dirigent einer Stadt. Er muss aus dem Vielklang der Bürgerschaft für einen einheitlichen Wohlklang sorgen.“ Sollte er abgewählt werden, wäre er „traurig und enttäuscht. Und Bürgervorsteher Henning Meyn muss sich dann Sorgen um seinen Job machen“, verriet er, den Vorsitz der Ratsversammlung wieder anzustreben, den er vor seiner Wahl zum Bürgermeister 2004 innehatte. Annabell Krämer versprach, durch eine offene Kommunikation mit Bürgern und Geschäftsleuten deren „Vertrauen zurückgewinnen“ zu wollen.
Sie werde Stadtteilversammlungen abhalten und Bürgern, die sich öffentlich zu Wort melden, nicht das Mikro abschalten, wie bei der Diskussion um die Umsiedlung der privaten Gemeinschaftsschule und der Sanierung geschehen. „Ich werde aktiv zuhören.“ Bürger, die sich beteiligten, sollten sich „ernst genommen fühlen“. (bf)
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