Schulgebäude werden renoviert

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Dieser schicke Dokturhut, ein Kunstprojekt eines Abiturienten, wird beim Richtfest statt der üblichen Richtkrone den Bau schmücken

Am Gymnasium wurde Richtfest gefeiert, Sanitärraum an Hahnheideschule

Trittau. Am Gymnasium wurde Richtfest gefeiert für einen Sechs-Klassentrakt, der zum neuen Schuljahr Anfang August fertig sein soll. Für 850 000 Euro entstehen hier im unteren Bereich vier Klassenräume und im oberen Stockwerk ein Lern-atelier, das auch als Versammlungsraum genutzt werden kann. Durch eine Zwischenwand können bei Bedarf auch zwei weitere Klassenräume daraus gemacht werden.
Der neue Trakt ist mit modernster Technik wie interaktive Beamer und Internetanschluss ausgestattet. Nun muss noch die Innenausstattung finanziert werden.
30 000 Euro konnten dafür schon an Spenden durch den Schulleiter Edgar Schwenke eingeworben werden, es fehlen noch 20 000 Euro. Ein Teil davon wird beim sozialen Tag von Schülern erarbeitet. Eine Besonderheit gab es beim Richtfest: Statt einer Krone gab es einen Doktorhut. Gestaltet wurde er im Kunstunterricht von dem Abiturienten Philipp Dose.
Baumaßnahmen gibt es auch an der Hahnheideschule. Hier wurden die Sanitäranlagen renoviert. Das Besondere: Die Schülervertretung wurde in die Auswahl und Gestaltung mit einbezogen, um damit Vandalismus vorzubeugen. 54 000 Euro wurden hierfür ausgegeben. Frische grüne Türen, beige Kacheln mit bunten Fliesen und großzügige Toilettenräume erfreuen jetzt die Benutzer.
„Und wir werden eine Toilettenpolizei organisieren, die in der Pause darauf achtet, dass hier keiner Unfug macht“, sagt Schülersprecherin Jennifer Körtge.
Auch das Lehrerzimmer, das schon seit Jahren zu klein ist, wird mit einem Anbau für
212 000 Euro erweitert. Energetische Maßnahmen wie die Beleuchtung in den Schulen und Turnhallen kosteten 300 000 Euro. Zudem wird das pädagogische Zentrum im ehemaligen Hausmeisterhaus um einen Raum für die neue Sozialpädagogin erweitert. Hier haben die Schul- Sozialpädagogen, die Lehrer des Förderzentrums Reinbek und die Schulbegleiter ihre Büros. Diese Maßnahme kostet 35 000 Euro. Für laufende Renovierungen zum Beispiel an Böden muss auch noch Geld bereit gehalten werden. „Deshalb machen wir nach dem Sommer einen Kassensturz und sehen, was über den Nachtragshaushalt noch drin ist“ betont Schulverbandsvorsteherin Ute Welter-Agatz. Für das nächste Jahr steht auf jeden Fall schon das Dach der Grundschule auf der Erledigungsliste, denn dort regnet es rein. Rund anderthalb Millionen Euro hat der Schulverband Trittau damit in diesem Jahr in Renovierungsmaßnahmen investiert. (bm)
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