„Social Day“ in Langenhorn

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Lisa Faltermeyer, Thore Nitz und Marie Peper (v.l.) bauten ein Hochbeet Foto: oj

Hochbahn-Azubis engagieren sich aktiv und blicken „Über Tellerrand hinaus“

Von Olaf Jenjahn
Langenhorn
Integration und gesellschaftliche Verantwortung leben – mit diesem Ziel engagierten sich 30 Auszubildende und duale Studenten der Hamburger Hochbahn AG bei einem sozialen Tag. Mit dem Projekt unterstreicht das Unternehmen, wie wichtig soziale Verantwortung ist und setzt damit ein klares Statement für Integration. Unter der Federführung des Vereins tatkräftig e.V. wurden in der Wohnunterkunft Jugendpark sieben Stunden lang zahlreiche Gartenarbeiten ausgeführt. Gemeinsam mit Bewohnern der von fördern & wohnen betriebenen Unterkunft, erledigten sie in verschiedenen Gruppen Gartenarbeiten aller Art. Dazu gehörten der Bau von Hochbeeten aus Holz und Paletten und die Bepflanzung von Beeten.

Schöne Abwechslung

„Für uns ist das mal eine etwas andere Arbeit und eine schöne Abwechslung zur Bürotätigkeit“, meinte Thore Nitz und hob den „Mehrwert für alle“ heraus. Gemeinsam mit Lisa Faltermeyer und Marie Peper arbeitete der junge Mann an einem Hochbeet, was aus Paletten zusammengebaut wurde. „Das ist auch etwas für den Garten zu Hause“, zeigte sich Lisa Faltermeyer durchaus zufrieden mit ihrer Arbeit. Wichtig war für die Hochbahn-Azubis aber auch der Kontakt zu den geflüchteten Menschen, die in der Unterkunft leben. „Beruflich hatte ich schon Kontakt mit geflüchteten Menschen, privat aber nicht“, erzählte die 22-Jährige Lisa. Dass das Trio bei seiner Arbeit ständig von einer Handvoll Kinder umringt war, die auch mit anpackten, störte nicht. Im Gegenteil.

Mein Social Day

„Für uns war wichtig, dass unsere Azubis auch über den Tellerrand hinausschauen“, sagte Skadi Rausch, die den Social Day für die Hochbahn koordinierte. Natürlich galt es, etwas Nachhaltiges am sozialen Tag zu schaffen. Doch wichtig war es auch, dieses Engagement mit Hochbahn eigenen Interessen zu verknüpfen. „Gerade im ersten Lehrjahr gibt es viele gemeinsame Aktionen der Azubis. Bislang kam dies im zweiten Ausbildungsjahr immer etwas zu kurz. Das wollen wir damit ändern“, sagt Skadi Rausch. Und so sollte die Hoffnung, dass dieser Social Day künftig zu einer festen Einrichtung bei der Hochbahn wird, nicht unbegründet sein. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir im Oktober mal schauen, was aus unseren Ergebnissen so geworden ist“, meint Rausch. Wie die Hochbahn-Azubis den Social Day empfanden, haben sie übrigens unter dialog.hochbahn beschrieben.
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